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Frau hat ihre Haare im Reverse Balayage Style gefärbt und wellig gestylt
Getty Images

How Tos

Was ist Reverse Balayage und wie machen Sie den Farbtrend selbst?

Der Haarfarbentrend Balayage ist schon lange in aller Munde. Vor allem Dunkelhaarige lieben die Haarfärbetechnik, bei der eine Mischung aus blonden und braunen Strähnen freihändig auf die Haare aufgepinselt wird. Durch Reverse Balayage bekommt der Trend nun ein stylisches Update, über das sich vor allem Blondinen freuen können. Erfahren Sie, was Reverse Balayage auszeichnet, wie Sie Reverse Balayage einfach selber machen können, und was es bei der Haarpflege zu beachten gilt.

Auf einen Blick

Was versteht man unter Reverse Balayage?

Im Gegensatz zu Haarfarbentrends wie Foilyage, wird bei Reverse Balayage ohne Folie gearbeitet. Stattdessen wird die Farbe mit Hilfe eines Pinsels freihändig aufgetragen. Das Ergebnis sind weiche Farbübergänge im Haar, die ineinanderfließen, statt wie bei der Ombré-Technik einen starken Kontrast zu erzeugen. Das sorgt für einen rundum natürlichen Look, der auch noch individuell an die Gesichtsform angepasst werden kann. Reverse Balayage zeichnet sich dadurch aus, dass der Haaransatz hell bleibt, während Längen und Spitzen von dunklen Strähnchen durchzogen sind.

Ist Reverse Balayage nur für blondes Haar geeignet?

Während von der klassischen Balayage vor allem dunklere Haartypen profitieren, die ihr Haar mit hellen Strähnchen aufpeppen, ist es bei der Reverse Balayage genau umgekehrt. Dunkle Highlights im unteren Drittel der Haare kreieren bei Frauen mit Haaren in Tönen wie platinblonddunkelblond oder perlmuttblond einen natürlichen Two-Tone-Look und verleihen dem Haar Tiefe. Für die dunklen Partien eignet sich zum Beispiel die Brillance 924 Schokobraun Coloration. Wenn Sie eine dunkle Naturhaarfarbe haben, muss Ihr Haar erst um einige Stufen aufgehellt werden, zum Beispiel mit dem Blonde L1++ Ultra Aufheller, damit es die Farbe gut aufnehmen kann und der gewünschte Kontrast entsteht.

Wie machen Sie eine Reverse Balayage selbst?

Wenn Sie bereits über etwas Erfahrung beim Haarefärben verfügen, können Sie die Reverse Balayage auch selber machen. Damit das Färben zu Hause gelingt, benötigen Sie neben der Haarfarbe, zum Beispiel Brillance 862 Naturbraun, ein altes Handtuch, einen Stielkamm, einen Fächerpinsel, Handschuhe und eine Pflegespülung. Nachdem Sie alle Utensilien bereitgelegt haben, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • Schritt 1: Legen Sie sich das Handtuch um die Schultern und tragen Sie am besten einen Bademantel oder Kleidung, die schmutzig werden darf.
  • Schritt 2: Ziehen Sie einen Scheitel und teilen Sie Ihr Haar in insgesamt drei Partien. Das Deckhaar, das um den Scheitel herum liegt und nicht gefärbt werden soll, ist die erste Partie. Die zweite Partie liegt direkt darunter und läuft einmal rings um den Kopf. Die dritte Partie beinhaltet alle restlichen Haare, die Sie einfach locker hängen lassen können. Diese untere Haarpartie wird nun gefärbt.
  • Schritt 3: Arbeiten Sie möglichst zügig und bestreichen Sie jeweils eine 2-3 Zentimeter dicke Strähne aus der unteren Haarpartie mit Farbe. Achten Sie darauf, wirklich nur die Längen und Spitzen einzufärben und setzen Sie den Pinsel jeweils auf unterschiedlichen Höhen an, damit der typische Reverse Balayage-Look entsteht.
  • Schritt 4: Lassen Sie die Coloration so lange einwirken, wie es auf der Packung angegeben ist. Anschließend waschen Sie die Farbe aus und tragen eine Pflegespülung auf.

Welche Pflege braucht Haar im Reverse Balayage-Stil?

Ganz egal, für welche Haarfarbe Sie sich entscheiden: Eine Coloration benötigt immer eine Extraportion Pflege. Bei Reverse Balayage werden die Haare besonders strapaziert, wenn dunkles Haar aufgehellt und anschließend gefärbt wird. Nutzen Sie ein hochwertiges pflegendes Haaröl für die Spitzen und Produkte mit UV-Filter, um die Farbe vor dem Ausbleichen zu schützen. Um die angegriffene Haarstruktur zu glätten und zum Glänzen zu bringen, sollte Sie mindestens einmal wöchentlich eine Haarmaske in Ihre Haarpflegeroutine integrieren.

Häufige Probleme und was dagegen hilft

Problem Ursache Lösung
Harte Kontraste statt weicher Übergänge Die Farbe wird immer auf derselben Höhe angesetzt oder zu gleichmäßig aufgetragen. Tragen Sie die Farbe freihändig mit dem Pinsel auf und setzen Sie ihn bei jeder Strähne auf einer anderen Höhe an. Färben Sie nur Längen und Spitzen, so fließen die Farben weich ineinander.
Dunkle Naturhaarfarbe nimmt die Farbe kaum an Bei dunklem Ausgangshaar fehlt der helle Ansatz, damit der gewünschte Kontrast entstehen kann. Hellen Sie Ihr Haar vorher um einige Stufen auf, zum Beispiel mit dem Blonde L1++ Ultra Aufheller. Danach kann das Haar die Farbe gut aufnehmen und der Two-Tone-Look kommt zur Geltung.
Farbe bleicht nach dem Colorieren aus Ohne Schutz verliert die Coloration mit der Zeit an Intensität. Nutzen Sie Produkte mit UV-Filter, um die Farbe vor dem Ausbleichen zu schützen, und ein hochwertiges pflegendes Haaröl für die Spitzen.
Strapaziertes Haar nach Aufhellen und Färben Wenn dunkles Haar erst aufgehellt und anschließend gefärbt wird, wird die Haarstruktur besonders beansprucht. Integrieren Sie mindestens einmal pro Woche eine Haarmaske in Ihre Haarpflegeroutine. Sie glättet die angegriffene Haarstruktur und bringt sie zum Glänzen.

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