Leben verändern durch Friseurkunst
Die Aufgabe von Shaping Futures ist es, die Menschen zu stärken. Wir bringen benachteiligten jungen Erwachsenen das Friseurhandwerk bei, damit sie sich selbst versorgen und ihr Leben verändern können.
Unser Konzept
Aus einem kleinen japanischen Projekt mit kambodschanischen Straßenkindern im Jahr 2008 entwickelte sich Shaping Futures im Jahr 2010 zu einer globalen Initiative, als Schwarzkopf Professional eine Partnerschaft mit SOS-Kinderdörfern einging - einer führenden gemeinnützigen Organisation. Seitdem haben wir über 3000 jungen Erwachsenen in 33 Ländern zu einer besseren Zukunft verholfen.
Unsere Studenten
Unsere Schüler kommen aus sozial schwachen Verhältnissen, aber Shaping Futures gibt ihnen die Chance, diesen Kreislauf zu durchbrechen und sich Fähigkeiten anzueignen, die ihnen Selbstwertgefühl und Unabhängigkeit verleihen.
Unsere Trainingspreise
Der besondere Erfolg von „Shaping Futures“ ist der engagierten Arbeit von Freiwilligen von Schwarzkopf Professionals Partnersalons zu verdanken, die ihre Zeit, Leidenschaft und ihr Können kostenlos zur Verfügung stellen. So können einige der benachteiligsten Menschen der Welt von ihrer Expertise im Friseurhandwerk profitieren, um eine erfolgreiche Karriere und eine eigenständige Zukunft aufzubauen.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich an der Arbeit von Shaping Futures zu beteiligen.
Werdet ehrenamtliche:r Ausbilder:in oder spendet - und helft, soziale Benachteiligung in beruflichen Erfolg zu verwandeln.
Unsere Trainer
Unsere Ausbilder stellen ihre Zeit und ihr Fachwissen kostenlos zur Verfügung, damit unsere Schüler von einem erstklassigen Unterricht profitieren, ihr Potenzial freisetzen und ihr Leben verbessern können. Viele Trainer finden, dass es auch für sie eine lebensverändernde Erfahrung ist!
Julia Schwittai, eine erfahrene Friseurin aus Berlin, hat kürzlich ihre zweite Reise als Shaping Futures-Freiwillige angetreten. Im Jahr 2023 leistete sie einen leidenschaftlichen Beitrag zur "Shaping Futures"-Initiative in Manila, Philippinen, und ermöglichte es 20 unterprivilegierten jungen Erwachsenen, ihren Traum zu verwirklichen, professionelle Friseure zu werden.
Nachdem sie sich bereits 2019 an einem inspirierenden Projekt in Myanmar beteiligt hat, verfolgt Julia mit ihrem Engagement ein klares Ziel: Sie möchte ihr Fachwissen und ihre 14-jährige Berufserfahrung weitergeben, um jungen Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
"Es geht um mehr als nur um das Frisieren von Haaren; es geht darum, Selbstvertrauen zu vermitteln, Kreativität zu fördern und eine solide berufliche Grundlage zu schaffen."
Ihre tiefgreifenden Erfahrungen in Myanmar und auf den Philippinen haben Julia tief beeindruckt von der Beständigkeit der jungen Lernenden inmitten von Widrigkeiten. Ihr unermüdliches Engagement ist ein Beweis für das bemerkenswerte Tempo, mit dem sich Menschen entwickeln können, wenn sie die richtigen Chancen erhalten.
"Als Gesellschaft müssen wir zusammenstehen und Hilfe dort leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird. Dies ist der Schlüssel für einen bedeutsamen Wandel und die Gestaltung einer besseren Zukunft."
Auch wenn das Friseurhandwerk nicht immer die Anerkennung erhält, die es verdient, zeigen Menschen wie Julia Schwittai, was es wirklich ausmacht. Es ist eine Handwerkskunst, die das Selbstvertrauen stärkt, die Kreativität fördert und den Grundstein für eine vielversprechende und erfüllende berufliche Laufbahn legt.
Unsere
Erfolgsgeschichte
Entdeckt hier einige der Zukunftsgeschichten, die durch unsere Arbeit geprägt wurden.
"Shaping Futures war eine großartige Gelegenheit, neue Schnitt- und Färbetechniken zu erlernen, die ich in der Schule nicht gelernt hätte. Durch Shaping Futures bin ich sogar zweimal in der Zeitung erschienen."
Shaping Futures wurde aus einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee geboren: Jungen Erwachsenen eine Ausbildung zu ermöglichen, die es ihnen erlaubt, ein Einkommen zu erzielen und eine nachhaltige Zukunft zu haben. Du hast auch schon in jungen Jahren mit dem Friseurhandwerk begonnen, um Deine Familie zu unterstützen - würdest Du uns bitte mehr darüber erzählen?
"Auf der Flucht vor dem syrischen Bürgerkrieg fanden meine Familie und ich Zuflucht im Libanon. Mein Bruder erwähnte mein Interesse an einem Job in einem Friseursalon, sagte es mir aber nicht. Als der Inhaber mich ansprach, spielte ich mit, denn ich wusste, dass dies für das Überleben meiner Familie wichtig war. Dieser zufällige Moment hat mein ganzes Leben verändert."
In Deutschland ist die Branche, wie in vielen anderen Märkten auch, von sinkenden Ausbildungszahlen betroffen. Welche Rolle können Initiativen wie Shaping Futures spielen, um diesem Trend entgegenzuwirken?
"In Nürnberg, wo ich meine Ausbildung absolviert habe, verfolgt Shaping Futures einen umfassenden Ansatz, indem es sowohl Friseurlehrlinge als auch Flüchtlinge, die an berufsvorbereitenden Kursen teilnehmen, durch eine Reihe integrierter Seminare einbezieht. Dies bietet eine einzigartige Gelegenheit, mit Vorbildern aus der Branche in Kontakt zu treten und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Das Ziel ist es, Menschen zu inspirieren und ihnen den Einstieg in das Friseurhandwerk zu erleichtern."
Wie hat Shaping Futures Deine berufliche Entwicklung beeinflusst?
"Ich habe mich immer für meine eigene Entwicklung eingesetzt und oft an verschiedenen Friseurwettbewerben teilgenommen. Shaping Futures war eine großartige Gelegenheit, neue Schnitt- und Färbetechniken zu erlernen, die ich in der Schule nicht gelernt hätte. Durch Shaping Futures bin ich sogar zweimal in der Zeitung erschienen. Es diente als Motivationsschub und trieb mich an, meine Fähigkeiten weiter zu verfeinern."