Richtig Haare waschen: Reverse Washing

Dunkelhaarige Frau wäscht sich die Haare

Umgekehrte Haarwäsche? Ja, richtig gehört! Auch bei der Haarwäsche gibt es jetzt einen neuen Trend: Reverse Washing. Er verspricht, das Haar nicht zu beschweren und strahlen zu lassen. Wir verraten dir, was es mit dieser Methode auf sich hat, zu welchen Haartypen sie besonders passt, und erläutern, welche Vorteile sie hat

Wer feines oder schnell fettendes Haar hat, kennt folgendes Szenario nur zu gut: Nach dem Waschen bleibt das Haar nicht lange frisch – sondern hängt schnell schlapp herunter. Es gibt einen einfachen Trick, den du wunderbar in deine Haarwasch-Routine aufnehmen kannst, damit schnell nachfettendes und beschwertes Haar von nun an der Vergangenheit angehört: Reverse Washing (zu Deutsch: „umgekehrtes Waschen“). Dahinter verbirgt sich nichts Kompliziertes. Reverse Washing bedeutet ganz einfach: erst Conditioner und dann Shampoo benutzen.

Darum ist Reverse Washing perfekt für feines Haar

Insbesondere feines Haar wird von einer Spülung oftmals beschwert. Indem du beim Haarewaschen zuerst Conditioner und anschließend das Shampoo verwendest, wäschst du einen Teil des Conditioners wieder heraus. Dadurch wirkt dieser nicht ganz so stark, pflegt das Haar aber trotzdem. Auch beim Einarbeiten von Haarmasken kannst du nach dem Reverse-Washing-Prinzip vorgehen. Erst die pflegende Haarkur einwirken lassen, dann das Haar mit Shampoo reinigen. So verhinderst du, dass du dein feines Haar überpflegst.

Nicht nur feines Haar profitiert von Reverse Washing, sondern auch lockiges Haar. Denn durch die Methode werden die Locken nicht beschwert, wodurch sie an Sprungkraft gewinnen und schöner fallen.

Das Haar richtig waschen – so funktioniert’s

Mit Reverse Washing kannst du also das Waschen von feinem oder lockigem Haar optimieren. Aber achte beim Auftragen von Conditioner und Haarmaske darauf, das Produkt vorwiegend in die Haarlängen einzuarbeiten. Das verhindert, dass die Kopfhaut zu schnell nachfettet. Eine haselnussgroße Portion Shampoo reicht im Anschluss aus.

Unser Tipp:

Mach es wie der Profi und wiederhole das Shampoonieren einmal. So entfernst du im ersten Schritt grob alle Rückstände von Stylingprodukten, und beim zweiten Mal reinigst du das Haar gründlich. Zum Schluss spülst du es sorgfältig aus. 

Ob das Haar sauber ist, hörst du sogar, weil es dann ganz leicht quietscht. Damit deine Mähne nicht austrocknet, solltest du sie nur mit lauwarmem Wasser ausspülen.

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