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Expert Tips

Babylights für die Haare – Strähnen wie von der Sonne geküsst

Sie träumen von natürlich wirkenden Strähnen, die aussehen, als hätten Sie den ganzen Sommer am Strand verbracht? Babylights machen genau das möglich – diese ultra-feinen Highlights imitieren den sonnengeküssten Look auf dezente, aber effektive Art. Ob Sie graue Ansätze kaschieren oder einfach nur mehr Lebendigkeit in Ihr Haar bringen wollen – Babylights sind die perfekten Strähnen dafür. Wie es funktioniert, erfahren Sie hier!

Was sind Babylights?

Babylights sind besonders feine Strähnchen bzw. Highlights, die der natürlichen Aufhellung von Haaren im Sonnenlicht nachempfunden sind. Profis nehmen genau unter die Lupe, wie Ihr Haar fällt, und setzen die Strähnen an die Stellen, an denen auch die Sonne Highlights in die Haare zaubern würde – ohne fest vorgegebenes Muster. Babylights sind auch deshalb so beliebt, weil sie nicht ständig nachgefärbt werden müssen und pflegeleicht sind. Der natürliche Look ermöglicht es, die Frisur ohne viel Aufwand und unschöne Farbkanten herauswachsen zu lassen. 

Babylights – die Technik

Für Babylights stehen verschiedene Techniken zur Verfügung, doch bestimmte Aspekte sind immer gleich. So beginnen die feinen Strähnchen meist nicht direkt am Haaransatz, sondern werden in einem Abstand von zwei Zentimetern zur Haarwurzel gesetzt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Strähnen, die das Gesicht umranden. Zudem sollte ein subtiler Farbverlauf von Dunkel nach Hell erzielt werden, damit das Endergebnis möglichst natürlich wirkt. 

Um die feinen Akzente ins Haar zu bringen, setzt Ihre Coloristin oder Ihr Colorist auf eine der folgenden Methoden:

  • Die Painting-Technik kennen Sie bestimmt von Balayage-Looks. Dabei werden die Strähnen mit einem Pinsel frei Hand in die Haare eingearbeitet. Für ein feines und natürliches Ergebnis braucht die ausführende Person viel Fingerspitzengefühl und Know-how.

  • Einen neuen Aufschwung erlebt auch die Folientechnik, etwa durch Foilyage, eine Kombination aus Foliensträhnchen und Balayage. Die Farbe wird ebenfalls frei mit einem Pinsel aufgetragen, dann aber werden die Strähnen mit Alufolie umschlossen. Dadurch entsteht ein intensiveres Farbergebnis.

  • Die klassische Folientechnik – mit präzise gesetzten, feinen Strähnchen – eignet sich gut, wenn Sie Babylights nicht nur im Deckhaar, sondern im gesamten Haar haben möchten und wenn Sie sich ein sehr akkurates Ergebnis wünschen.

  • Profis greifen immer öfter auf eine nachhaltigere Variante der Foliensträhnchen zurück, die sogenannten Biolights. Statt Alufolie kommen Baumwollstreifen zum Einsatz. So können die Haare während der Prozedur atmen und die Haarstruktur wird weniger angegriffen. Heraus kommt ein marmoriertes, sehr natürliches Ergebnis.

Wem stehen Babylights und für welchen Haartyp eignen sie sich?

Die feinen „Sonnenreflexe“ eignen sich besonders für dünnere Haare, da sie hier den größten Effekt erzeugen und leicht umzusetzen sind: Sie verleihen den Haaren optisch mehr Tiefe, Volumen und Lebendigkeit. Insbesondere bei Langhaarfrisuren macht die Technik Eindruck, da die Babylights im langen Haar hervorragend zur Geltung kommen. Aber auch bei schulter- bis kinnlangen Haaren kann die gewünschte Wirkung erzielt werden.

Egal, ob Sie sich Babylights in blonden, roten oder braunen Haaren wünschen: Prinzipiell lassen sich die dezenten Strähnchen bei jeder Ausgangshaarfarbe anwenden und sorgen stets für einen natürlichen Effekt, der subtil, aber trotzdem merkbar ist. Auch zur Abdeckung erster grauer Haare kommen Babylights in Frage. Wichtig ist jedoch: Babylights sollten maximal ein- bis zwei Nuancen heller sein als Ihre Ausgangshaarfarbe. Sonst wirkt das Resultat schnell unnatürlich. Auch zu Ihrem Hautton sollten die Babylights passen. Solange diese Natürlichkeit gewahrt ist, gibt es keine Einschränkungen: Jede Frau kann Babylights tragen.

Babylights selber machen oder zum Profi?

Da die feinen Strähnchen aufwendiger als normale Highlights sind, müssen Sie dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Im Friseursalon kosten Babylights meist zwischen 100 und 300 Euro. Das macht den Gedanken, sich Babylights selber zu machen, umso attraktiver. Doch ist das überhaupt möglich? Die kurze Antwort lautet: Ja! Es gibt inzwischen spezielle Kits, mit denen Sie die Färbetechnik in den eigenen vier Wänden ausprobieren können.

Etwas Übung im Haarefärben sollten Sie dafür allerdings schon haben. Und selbst dann kann es passieren, dass das Ergebnis von der Wunschvorstellung abweicht. Zum einen ist es gerade bei Babylights besonders wichtig, die Highlights extrem fein und an den geeigneten Stellen zu setzen. Zum anderen sollten die Strähnen für ein rundes Resultat einen sanften Farbverlauf von dunkel zu hell aufweisen. Dafür brauchen Sie ein gewisses Feingefühl und Fachkenntnis – beides ist ohne professionelle Anleitung nicht so einfach zu erlangen. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, ist der Besuch in einem Salon die beste Wahl.

Babylights richtig pflegen

Wie jedes gefärbte oder gesträhnte Haar benötigen auch Babylights eine spezielle Pflege, um Farbe und Gesundheit zu erhalten. Regelmäßiges Waschen mit einem Shampoo für coloriertes Haar, die Verwendung von Pflegespülungen und gelegentliche Masken sind empfehlenswert. Zudem sollten Sie Hitzestyling vermeiden oder mit Hitzeschutz durchführen, um das Haar nicht zusätzlich zu strapazieren.

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