Rotbraunhaarige Frau mit welligem Bob-Haarschnitt und weißem Shirt
Haarstyling | Bob Frisuren

Der Bob: Die Frisur, von der alle sprechen

Er ist praktisch, pflegeleicht und wahnsinnig angesagt – die Rede ist vom wohl lässigsten Hairstyle des Planeten: dem Bob. Warum die Frisur immer im Trend liegt und welche Variationsmöglichkeiten der klassische Haarschnitt bietet, verraten wir dir hier 

Der Bob-Haarschnitt als Zeichen der Emanzipation

Seitenansicht einer brünetten Frau mit Bob und Pony im Business-Look

In den 1920er-Jahren avancierte der Bob zur Trendfrisur: Frauen rund um den Globus hatten es satt, den damals existierenden Bildern von Weiblichkeit immer entsprechen zu müssen. Die erste Emanzipationswelle geriet ins Rollen und mit ihr kamen Kurzhaarschnitte, die in der damaligen Zeit als "unweiblich" galten. Emanzipierte Frauen kürzten ihr Haar radikal, der 20er-Jahre-Bob war geboren. Er endete etwa auf Höhe der Ohrläppchen. Dazu trugen Frauen einen akkuraten, geraden Pony. Dass der coole Kurzhaarschnitt alles andere als männlich ist, bewiesen zum Beispiel Mode-Ikone Coco Chanel oder die Stummfilm-Stars dieser Ära.

In den 1960er Jahren feierte der Bob-Haarschnitt sein Comeback. Auslöser waren die Jugendbewegung der Swinging Sixties und die sexuelle Revolution. Im Vergleich zu den (zeit-)aufwendigen Frisuren, die Frau zum Beispiel noch in den 50er-Jahren trug, zeichnete sich der Bob durch eine ganz besondere Eigenschaft aus: Er war absolut pflegeleicht. Anstatt stundenlang vor dem Spiegel zu stehen, hatte man jetzt mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben – sich zu amüsieren und/oder politisch aktiv zu sein.

Fünf gute Gründe für einen Bob

  1. Irgendeine Bob-Frisur liegt immer im Trend.
  2. Bob-Frisuren sind pflegeleicht und praktisch.
  3. Der Bob ist für jeden Haartyp und jedes Alter geeignet.
  4. Der Bob bietet für jeden Geschmack die richtige Variante.
  5. Die Bob-Frisur ist super wandlungsfähig, man kann sie je nach Lust und Laune unterschiedlich stylen.

Der Bob: Eine Frisur mit vielen Gesichtern

Blonde Frau mit Bob, schwarzem Hut und schwarzer Oberbekleidung

Warum der Bob immer im Trend liegt? Weil er sich immer wieder neu erfindet. Heute gibt es so viele Varianten des Haarschnitts, dass es manchmal schwer fällt sich für eine zu entscheiden. Bob-Frisuren sind unglaublich variabel und für jedes Alter und jeden Haartyp geeignet. Ob du glattes oder gelocktes Haar hast, einen kreativen oder konservativen Job, jung oder alt bist – es gibt immer den richtigen Bob. Designer und Stars haben die Wandlungsfähigkeit dieser Frisur längst für sich entdeckt. Wer sich vorsichtig herantasten möchte, kann mit einem knapp schulterlangen Long-Bob beginnen. Grafische Bob-Frisuren wie der Pagenschnitt können ein echtes Markenzeichen werden, wie zum Beispiel bei Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue. Wer diese Frisur mit exakt kinnlangem Haar und geradem Pony zu streng findet, lässt sich einfach feine Stufen ins Haar schneiden. Eine besonders coole Variante nennt sich Choppy Bob, bei dem durch viele Stufen Bewegung ins Haar kommt. Er ist für Frauen mit dickem Haar besonders gut geeignet. Wer Naturlocken hat, kann einen Wavy Bob oder Locken-Bob tragen.

Der Bob: So pflegeleicht und wandelbar ist die Frisur

Frau mit hellbraunen Haaren als Wavy Bob

Wash & Go: so lautet das Motto für den Bob. Aufgrund der kürzeren Haarlänge kannst du ihn meist einfach an der Luft trocknen lassen und er sieht trotzdem fantastisch aus. Produkte wie taft Casual Chic Air Dry Schaum zaubern Volumen und wirken gegen Frizz. Auch als Übergangsfrisur ist der Bob super geeignet, mit stufigen Varianten kann man den nächsten Friseurbesuch etwas hinauszögern. Einzige Ausnahme: Der grafische Bob. Sein Markenzeichen sind die akkuraten Linien, deshalb muss er regelmäßig vom Friseur nachgeschnitten werden. 

Ein weiterer Pluspunkt für den Bob ist seine Wandlungsfähigkeit. Mit ihm hast du viele verschiedene Styling-Möglichkeiten. Glanzspray verleiht dem Look abends das perfekte Finish, während tagsüber etwas Styling-Creme oder Haarwachs ausreichen um einen stufigen Bob zu definieren. Einen Bob mit Naturlocken kannst du mit Lockenmilch richtig gut in Form bringen. Der Haarschnitt kann glatt oder gewellt getragen werden, mit sanften Beach-Waves, als Half-up oder im angesagten Wet-Hair-Look. Abends lässt sich der Bob glamourös mit Wasserwelle stylen oder mit Accessoires wie Haarklammern schmücken. Mit dem Bob kannst du dich und deine Persönlichkeit jeden Tag neu erfinden.

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