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Haarstyling | Flechtfrisuren

Flechtfrisuren: vielseitig, stylisch und praktisch

Flechtfrisuren sehen toll aus, sind extrem angesagt und halten total lange. Aber, welche Looks gibt es überhaupt – und welcher passt zu wem? Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten Flecht-Fakten

Egel ob einfach oder kompliziert, ob verspielt oder elegant – eine Flechtfrisur passt zu jedem Anlass. Das Beste: Gut gemacht überstehen sie auch den längsten Tag. Wir sagen Ihnen, was Sie vor und nach dem Flechten beachten sollten und zeigen in unserer Galerie die zehn schönsten Flechtfrisuren und wozu diese passen.

Woher kommen Flechtfrisuren?

Schon in der Antike war es den Frauen sehr wichtig, ihr Haar zu pflegen und zu stylen. Frisuren waren eine regelrechte Kunst der Oberschicht, denn Haare galten als Statussymbol. Wer tolle Frisuren hatte, gehörte definitiv zu den besser gestellten Damen. Ein tiefer Dutt, edel verschlungene Haare oder ein Fischgrätenzopf – das alles kannten die Römerinnen auch schon. Passend zu ihren Kleidern wurden fast immer die nackten Schultern betont, indem die Haare hochgesteckt oder geflochten waren. So lag der Fokus auf der oberen Körperhälfte, dem Gesicht, den Schultern und dem Dekolleté. Auch heute wählen Frauen bei tief ausgeschnittenen Kleidern, schulterfreien oder rückenfreien Oberteilen gerne eine Flechtfrisur. Das lenkt den Blick direkt aufs Wesentliche. Und lässt den Look nur noch schöner aussehen.

Wieso fällt das Flechten manchen leichter als anderen?

Wir kennen das noch vom Abschlussball: Während die Freundin ihre Flechtfrisur ganz easy zu Hause vor dem Spiegel machte, saß man selbst stundenlang beim Friseur, weil man leider nicht ganz so viel Fingerfertigkeit besaß. Flechten ist tatsächlich eine Frage der Begabung. Manchen haben, wie bei allen anderen Dingen auch, eben mehr Talent als andere. Aber: Mit ein wenig Übung und Geduld kann das Flechten fast jeder lernen.

Darauf kommt es vor dem Flechten an

Wem der Profi schon einmal das Haar geflochten hat, weiß, dass die Mähne keinesfalls frisch gewaschen sein sollte. Das Haar ist dann nämlich viel zu glatt und weich. Eine Flechtfrisur würde nicht so gut halten. Wer also einen französischen Zopf oder einen Flechtkranz plant, sollte die Haare am Abend vorher waschen. Tipp: Beim Waschen zu einem Shampoo greifen, das dem Haar Fülle und Volumen gibt.
Je mehr Griff die Haare haben, desto besser und länger wird die Frisur am Ende halten. Deshalb ist es empfehlenswert, vor dem Flechten noch einen Klecks Schaumfestiger im Haar zu verteilen. Da man das Haar beim Stylen sehr oft durchkämmt, am besten zudem ein Durchkämmspray verwenden. Wer vor dem Flechten noch etwas Haaröl in die Spitzen einarbeitet, bekommt einen schön glänzenden, gesund aussehenden Zopf.
 

Nach dem Flechten ist vor dem Fixieren

Damit die Flechtfrisur möglichst lange hält und auch wilden Partys standhält, sollte der Zopf fixiert werden. Kürzere Haare können beispielsweise mit dünnen Haarnadeln festgesteckt werden, abstehende Haare mit etwas Stylingcreme in Position gelegt werden. Tipp: Zum Abschluss den gesamten Zopf mit einem Haarlack fixieren. Hierbei ist es wichtig, dass das Spray die Haare zwar fixiert, aber keinesfalls verklebt, denn die einzelnen geflochtenen Stränge sollten locker und schön im Zopf liegen.  

So peppen Sie ihre Flechtfrisur ganz einfach auf

Gerade bei Hochzeitsfrisuren darf es gerne mal etwas mehr sein. Wer keine klassische Hochsteckfrisur möchte, sondern sich einen etwas legereren Look wünscht, entscheidet sich oftmals für eine Flechtfrisur. Damit der nötige Glamour nicht fehlt: In die geflochtenen Zöpfen Perlen, Satin- und Samtbänder oder Blumen einarbeiten. Je nach Anlass passen ebenfalls schicke Haarspangen, die beispielsweise mit Federn, Strasssteinen oder edlen Materialien verziert sind. Tipp: Wer mehr Volumen oder Länge möchte, kann auch ein Haarteil mit einarbeiten. Geübte Flechterinnen lassen dieses mit den eigenen Haaren zu einem schönen Zopf verschmelzen.  

Die zehn schönsten Flechtfrisuren

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