Hellblonde Frau mit dunklem Ansatz und Locken fasst sich durch die Haare
Haarstyling | Locken

Styling-Anleitung: So verwendest du Lockenwickler richtig

Es gibt viele Möglichkeiten, Locken ins Haar zu zaubern. Doch warum nicht auf den Klassiker Lockenwickler zurückgreifen? Die Anwendung ist einfacher, als viele denken. Wir erklären dir, wie du deine Haare mit Lockenwicklern stylst und welche Frisuren sich mit den praktischen Rollen am besten kreieren lassen

Du bist dir unsicher, ob sich die Anschaffung eines Lockenstabs für dich lohnt? Du bist aber auch kein Fan von kostengünstigen, unkonventionellen Lockenstyling-Tricks (z. B. Wellen durch ins Haar geknotete Servietten)? Dann probiere doch mal klassische Lockenwickler aus! Die (normalerweise) aus Plastik gefertigten Wickler gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, sodass garantiert auch etwas für deinen Geschmack dabei ist.

Lockenwickler: Know-how

Was du wissen solltest: Lockenwickler setzen eine gewisse Haarlänge voraus, damit ein Aufwickeln der Haarsträhnen möglich ist. Für Lockenwickler mit breitem Durchmesser muss das Haar länger als schulterlang sein. Wenn du Lockenwickler mit dünnem Durchmesser verwenden möchtest, brauchst du mittellange Haare.

Übrigens: je größer der Durchmesser der Lockenwickler, desto größer die Locken. Für mehr Volumen verwendest du also große Lockenwickler, für einen frechen Locken-Look eher kleine.

Schritt-für-Schritt mit Lockenwicklern zur Traummähne

  1. Wasche deine Haare, kämme sie gut durch und ziehe einen Scheitel an der gewünschten Stelle. Verteile nun etwas Schaumfestiger in deinen Händen und arbeite das Produkt in die handtuchtrockenen Haare ein. Da du später mit Hitze arbeiten wirst, sprühe auch schon Hitzespray in deine Haare. Teile nun das Haar in drei Partien: Oberkopf, linke Seite und rechte Seite.
  2. Beginne mit dem Haar am Oberkopf und arbeite dich von der Stirn zum Hinterkopf vor. Danach widmest du dich jeweils den Seiten. Arbeite jeweils von oben nach unten und von vorne nach hinten. Tipp: Je nachdem, ob das Haar beim Ansatz beginnend lockig sein soll, rollst du die Wickler schon am Ansatz ein. Bei glattem Haaransatz setzt du erst auf Ohrhöhe an.
  3. Teile mit einem Stielkamm eine Strähne ab, die etwas dünner ist als der Lockenwickler. Kämme die Strähne glatt, ziehe sie straff und drehe sie mit der Spitze beginnend auf den Lockenwickler. Setze den Wickler beim Deckhaar an der Unterseite der Strähne und beim seitlichen Haar an der Hinterseite der Strähne an. Tipp: Bei langem Haar kannst du den Lockenwickler auch in der Mitte der Strähne ansetzen. Bei dieser Variante rollst du zuerst die Spitzen um den Wickler und drehst anschließend den Wickler mit der restlichen Strähne unter straffem Zug bis zum Haaransatz ein.
  4. Fahre auf die gleiche Weise Strähne für Strähne fort. Tipp: Wenn du unterschiedlich dicke Lockenwickler verwendest, wirkt der Look lebendiger und natürlicher.
  5. Sind alle Strähnen aufgerollt, erwärmst du das Haar für circa zehn Minuten mit dem Föhn, um die Form zu fixieren. Lasse die Wickler kurz abkühlen und löse sie dann vorsichtig. Jetzt kannst du mit deinen Fingern das Haar in Form bringen.
  6. Verschiedene Produkte helfen dir dabei, deinen Locken-Look zu optimieren. So kannst du beispielsweise mit Haarwachs einzelne Strähnen definieren. Wenn du einen voluminöseren Style bevorzugst, verwende etwas Volumenpuder. Damit deine Locken länger halten, fixiere die Frisur zum Schluss mit Haarspray. 

Lass dich nicht entmutigen, wenn’s nicht auf Anhieb klappen sollte: Übung macht den Meister!