Seitliche Nahaufnahme einer braunhaarigen Frau mit geglätteten Haaren und Strohhut
Haarstyling | Glattes Haar

Haarglättung: Drei Wege zu glattem Haar

Er wirkt elegant und edgy – kein Wunder, dass der Sleek-Look so angesagt ist! Wir stellen verschiedene Techniken für einen glatten Erfolg vor: Föhnen über die Rund- oder Paddelbürste, Styling mit dem Glätteisen und eine längerfristige Haarglättungsmethode. Finde die passende Lösung für dich

Bei deinem Look ist alles glattgegangen? Gut. Denn sleek gestyltes Haar ist der absolute Alltime-Frisurenfavorit, der nie aus der Mode kommt. Pur und einfach, clean und simpel. Und dabei doch so elegant, makellos und modern. Logisch, dass glatt auch heute so gefragt ist. Streetstyle-Stars, Celebritys, Catwalk-Models und generell stylische Frauen schwören auf den Sleek-Look, der sich ganz wunderbar zu jedem Stil, Geschmack, Anlass und sogar Haarschnitt (kurz bis lang) macht.

Wenn du nicht von Natur aus mit glattem Haar glänzen kannst, musst du nicht verzweifeln. Es gibt genügend Glättungsmethoden, die für jede Haarstruktur Erfolg versprechen. Wir haben die drei besten Techniken aufgespürt. Finde heraus, welche Methode die passende für dich ist.

Haarglättung: Föhnen über die Rund- oder Paddelbürste

Der Klassiker in der Haarglättungspraxis ist die die Föhn- und Bürsten-Methode. Sie ist leicht anzuwenden – beides ist meist griffbereit in jedem Bad – schonend und günstig. Ohne große Vorbereitung werden die Haare mit einer Bürste während des Trockenföhnens glatt gebürstet. Langhaarige greifen am besten zu einer Paddelbürste, bei kurzen Frisuren eignen sich Rundbürsten besser.  

So geht’s:

  • Wasche deine Haare und gib ausreichend Hitzeschutzspray in dein handtuchtrockenes Haar.
  • Drehe Strähne für Strähne sanft über die Bürste, föhne sie kurz an und ziehe sie anschließend über die Borsten glatt. Dabei folgt der Föhn immer der Bürstenbewegung vom Ansatz bis in die Spitzen – also mit und nicht gegen die Haarschüppchen.
  • Spezielle Glättungscremes oder -sprays, die vor dem Föhnen aufgetragen werden, intensivieren den Sleek-Effekt. 

Gut zu wissen: Die Haarglättung mit der Bürste bekommen auch Einsteiger problemlos hin. Der glatt frisierte Look hält circa einen Tag lang. Für Frauen mit Naturkrause ist die Bürsten-Methode allerdings nicht die vielversprechendste. Die Locken werden nicht immer glatt, stattdessen sind meist leichte Wellen das Ergebnis. Darum empfiehlt sich Methode zwei für alle mit Naturlocken.

Haarglättung: Styling mit dem Glätteisen

Du hast Naturlocken und liebäugelst mit einem silky Sleek-Look? Dann solltest du dir ein Glätteisen zulegen. Mit diesem Stylingtool erzielst du einen weitaus größeren Haarglättungseffekt als bei der Bürsten-Föhn-Methode. Da die Hitze des Eisens die Haarstruktur kurzzeitig verändert (deswegen auch der Super-Sleek-Effekt), achte unbedingt auf Hitzeschutz! So ist das Haareglätten auch nicht schädlich für deine Mähne. Es gibt mittlerweile unzählige Produkte fürs Haareglätten in Form von Fluid, Mousse und Spray, die deinem Haar den nötigen Hitzeschutz bieten und dazu ein strahlendes Gloss-Finish verleihen.

So geht’s:

  • Sprühe den Hitzeschutz großzügig aus 20 bis 25 cm Entfernung auf das handtuchtrockene Haar.
  • Kämme dabei deine Haare mit einem grobzinkigen Kamm durch und föhne es erst danach trocken.
  • Nimm anschließend das Glätteisen zur Hand und bearbeite das trockene Haar damit Strähne für Strähne. Geräte mit besonderer Beschichtung (z. B. aus Keramik) erhitzen das Haar gleichmäßig und sanft. 

Praktisch: Der glatte Erfolg hält circa zwei Tage. Nach der ersten Nacht ziehst du den Sleek-Look einfach noch mal kurz mit dem Glätteisen nach.

Gut zu wissen: Um zu verhindern, dass die Mähne dauerhaft geschädigt wird, solltest du beim Haareglätten neben einem Hitzeschutzspray einmal pro Woche eine Haarkur für trockenes oder strapaziertes Haar anwenden.

Haare glätten mit einer permanenten Haarglättung

Es ist noch nicht alles glattgegangen? Keine Panik, dann kommt Methode drei ins Spiel. Sie ist für Frauen mit Locken, Wellen, Frizz oder widerspenstigem Haar geeignet – diese Einschränkungen gehören dank einer semipermanenten (also teilweise anhaltenden) oder einer permanenten (also dauerhaften) Haarglättung schon bald der Vergangenheit an. Für die dauerhafte Haarglättung vereinbarst du am besten einen Termin beim Friseur deines Vertrauens. Die semipermantente Haarglättung hingegen kannst du auch zuhause ausprobieren.

So geht’s:

  • Die semipermanente Haarglättung erfolgt in zwei Schritten. Zuerst trägst du ein Glättungsserum (enthält Keratin, Seiden- und Weizenproteine) auf das handtuchtrockene Haar auf und ziehst es mit dem Kamm glatt. 
  • Nach 20 Minuten Einwirkzeit spülst du das glättende und geschmeidig machende Serum mit lauwarmem Wasser aus. 
  • Danach pinselst du eine Versiegelungscreme auf, die aktive Substanzen enthält, welche die neu gewonnene Geschmeidigkeit konservieren. In den zehn Minuten Einwirkzeit kannst du das Haar ein bis zwei Mal glattkämmen.  

Praktisch: Die semipermanente Glättungsmethode lässt deine Mähne bis zu zehn Haarwäschen lang super sleek aussehen. Die permanente Haarglättung beim Friseur verspricht sogar ein über mehrere Monate anhaltendes Ergebnis!