Seitenansicht einer jungen Frau mit Rastabraids und Sonnenbrille
Haarstyling | Flechtfrisuren

Braids: Diese Looks erwarten uns 2020

Du hast Braids, also permanent geflochtene Haare? Supercool und praktisch! Wir verraten dir vom Styling bis zur Pflege alles, was du über die stylishen Flechtzöpfe wissen musst und welche Looks dich 2020 erwarten

Eine Frisur, bei der Bad Hair Days der Vergangenheit angehören? Mit Braids, auch bekannt als Rastazöpfe, ist dein Haar zu jeder Tageszeit top gestylt! Bei dieser Frisur werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten. Wichtig ist, dass deine Haare mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sind. Die Breite deiner Braids ist wiederum abhängig von deiner Haarfülle. Damit die Zöpfe länger und voluminöser aussehen, kannst du auch Kunsthaar mit einflechten. Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten – Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi ans Flechten macht.  

So viel zu den Basics der angesagten Flechtfrisur. Sind die Zöpfe erst einmal geflochten, ist natürlich eine Frage besonders interessant: Wie werden Braids gepflegt? Wir erklären Schritt für Schritt, wie die Trend-Frisur immer gut aussieht.

Die richtige Pflege für deine Braids

Die gute Nachricht zuerst: Die Pflege von Braids ist nicht aufwendig. Der Look ist pflegeleicht und damit praktisch für alle, die schnelle Haarstylings bevorzugen.  

  1. Braids waschen: Du musst deine Haare nur etwa einmal pro Woche waschen, öfter ist nicht nötig. So vermeidest du unter anderem, dass deine Braids unnötiger Reibung ausgesetzt werden, und die Zöpfe sehen länger frisch und gepflegt aus. Tipp: Verwende zum Waschen ein durchsichtiges Shampoo. So bleiben keine sichtbaren Rückstände in den Braids. Das Shampoo verteilst du am einfachsten, indem du die Rastazöpfe aneinanderdrückst. Am Ende alles gründlich auswaschen. 
  2. Braids trocknen: Das Haar schon in der Dusche auswringen. Anschließend ein großes Handtuch um die Zöpfe wickeln. Etwa fünf bis zehn Minuten warten (dann tropfen die Braids nicht mehr und der größte Teil der Feuchtigkeit ist im Handtuch) und das Haar anschließend an der Luft trocknen lassen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, kannst du den Ansatz etwas anföhnen, dafür vorab einen Hitzeschutz auftragen.
  3. Die Kopfhaut pflegen: Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sie sich erst an die leichte Spannung gewöhnen muss, die die Braids verursachen. Tipp: Fülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt! 
  4. Extra-Pflege für Braids: Damit die Zöpfe lange gepflegt aussehen und das Haar mit Feuchtigkeit versorgt wird, verwende regelmäßig einen Leave-in-Conditioner. Dieser ist so zusammengestellt, dass er keine Rückstände im Haar hinterlässt. Gegen trockene Spitzen helfen ein paar Tropfen Haaröl, die du ab und an einmassierst. 

Übrigens: Anfangs fühlen sich die Braids etwas steif an. Durch warmes Wasser werden sie mit der Zeit weicher.

Junge, lächelnde Frau mit langen Rastabraids und weißem Pullover

Braids sind sehr wandlungsfähig, ob als Ponytail, offen oder zu einem Twist gedreht.

Styling-Varianten für Braids

Braids sind superpflegeleicht – und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles. Hier unsere Favoriten:

  • Knot-up-do: Bei dieser Hochsteckfrisur fasst du ein paar Braids zusammen, knotest sie und steckst sie dann mit Haarschiebern hoch. Wie viele Knoten du pro Strähnen-Partie machst, hängt von der Länge deiner Haare ab. Je wilder sich die Strähnen um deinen Kopf schlängeln, desto extravaganter sieht der Style aus.
  • Irokesenfrisur: Bei dieser Frisur stylst du die Zöpfe am Oberkopf zu einer Art Tolle, die Seiten nimmst du straff nach hinten und steckst sie dort zusammen. So entsteht von vorne der Eindruck eines Irokesenschnitts. Wow!
  • Space Buns: Einen girly Look kreierst du, wenn du dir Space Buns frisierst. Hierfür einfach zwei Buns rechts und links am Oberkopf frisieren. Noch abgespacter wirkt die Frisur, wenn du einen dritten Bun in der Mitte des Oberkopfes stylst.
  • Flechtfrisur: Du kannst deine Braids auch ganz einfach zu einer Flechtfrisur zusammenfassen – etwa zu einem klassisch geflochtenen Zopf. Durch die Braids wirkt diese Frisur super raffiniert. Besonders schön und toll für Events ist ein Haarkranz mit Braids. Wie dieser funktioniert, erfährst du hier.
  • Frisur mit Haarband: Für Abwechslung in den Braids sorgt ebenfalls ein Haarband oder Haarreif. Damit sich das Haaraccessoire von den Zöpfen abhebt, darf es gerne opulenter und mit Blumen oder Schmucksteinen verziert sein.

Die perfekte Pflege nach den Braids

Wenn du dein Haar wieder aufflichtst, wirst du mehr lose Haare als gewohnt vor dir haben. Das liegt daran, dass die alten Haare nicht aus den Braids gelangen konnten und beim Aufflechten auf einmal sichtbar werden. An sich schaden Braids dem Naturhaar nicht, dennoch empfiehlt es sich, nach der Zöpfchenfrisur die Spitzen zu schneiden. So kann das Haar gesund weiterwachsen und sieht gepflegt aus. Verwende zudem regelmäßig eine Haarkur, ein revitalisierendes Shampoo sowie einen Conditioner aus derselben Pflegeserie.