Frau mit Braids und Ohrringen
Haarstyling | Flechtfrisuren

Alles was du zu Styling und Pflege von Braids wissen musst

Du hast Braids, also permanent geflochtene Haare? Super cool und praktisch! Wir verraten dir vom Styling bis zur Pflege alles, was Du über die stylischen Flechtzöpfe wissen musst 

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Richtig cool sieht auch diese Light-Version der Braids aus, bei der die Längen offen bleiben.

Eine Frisur, bei der Bad Hair Days der Vergangenheit angehören? Braids, auch bekannt als Rastazöpfe, lassen dein Haar zu so gut wie jeder Tageszeit gestylt aussehen! Bei diesem Look werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten. Deren Dicke wiederum ist abhängig von deiner persönlichen Haarfülle. Das Eigenhaar sollte mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sein. Damit die Braids länger und voluminöser aussehen, gibt es zudem die Möglichkeit, Kunsthaar mit einzuflechten. Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten – Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi dem Flechten widmet. So viel zu den Basics der angesagten Flechtfrisur. Sind die Zöpfe erst einmal geflochten, ist natürlich eine Frage besonders interessant: Wie werden Braids gepflegt? Wir erklären Schritt für Schritt, wie die Trend-Frisur immer gut aussieht.  

Die richtige Pflege für deine Braids

  1. Die gute Nachricht zuerst: Generell ist die Pflege von Braids gar nicht aufwendig. Der Look ist pflegeleicht und damit besonders praktisch für alle, die schnelle Haarstylings bevorzugen. Mit diesen Tipps funktioniert die Pflege ganz einfach: Braids waschen: Das Haar etwa einmal pro Woche waschen, öfter ist nicht nötig. So vermeidest du unter anderem, dass deine Braids unnötiger Reibung ausgesetzt werden und die Zöpfe sehen länger frisch und gepflegt aus. Tipp: Verwende zum Waschen ein durchsichtiges Shampoo. So bleiben keine sichtbaren Rückstände in den Braids. Das Shampoo verteilst du am einfachsten, indem du die Rastazöpfe aneinanderdrückst. Am Ende alles sehr gut auswaschen.

  2. Braids trocknen: Das Haar schon in der Dusche auswringen. Anschließend ein großes Handtuch um die Zöpfe wickeln. Etwa fünf bis zehn Minuten warten (dann tropfen die Braids nicht mehr und der größte Teil der Feuchtigkeit ist im Handtuch) und das Haar anschließend an der Luft trocknen lassen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, kannst du den Ansatz etwas anföhnen, dafür vorab einen Hitzeschutz verwenden.

  3. Die Kopfhaut pflegen: Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sich die Kopfhaut erst an die leichte Spannung, die die Braids verursachen, gewöhnen muss. Tipp: Befülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt!

  4. Extra-Pflege für Braids: Damit die Zöpfe lange gepflegt aussehen und das Haar mit Feuchtigkeit versorgt wird, regelmäßig einen Leave-in-Conditioner verwenden. Dieser ist so zusammengestellt, dass er keine Rückstände im Haar hinterlässt. Gegen trockene Spitzen helfen ab und an ein paar Tropfen Haaröl.

Übrigens: Anfangs fühlen sich die Braids etwas steif an. Durch warmes Wasser werden die Zöpfe mit der Zeit von alleine weicher.
 

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Perfekt für den Alltag: Braids zum Top Knot frisiert.

Styling-Varianten für Braids

Braids sind super pflegeleicht – und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer „nur“ offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles, die du mit den Zöpfen frisieren kannst. Hier unsere Favoriten:

 

1)    Knot Updo: Bei dieser Hochsteckfrisur fasst du ein paar Braids zusammen, knotest sie und steckst sie dann mit Haarschiebern hoch. Wie viele Knoten du pro Strähnen-Partie machst, hängt von der Länge deiner Haare ab. Je wilder sich die Strähnen um deinen Kopf schlängeln, desto extravaganter sieht der Style am Ende aus.

 

2)    Irokesenfrisur: Bei dieser Frisur stylst du die Zöpfe am Oberkopf zu einer Art Tolle, die Seiten nimmst du straff nach hinten und steckst sie dort zusammen. So entsteht von vorne der Eindruck eines Irokesenschnitts. Wow!

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Noch extravaganter sieht die Irokesenfrisur mit Braids aus, wenn die Seiten abrasiert sind.

3)    Space Buns: Einen girly Look kreierst du, wenn du dir Space Buns frisierst. Hierfür einfach zwei Buns rechts und links am Oberkopf frisieren. Noch abgespacter wirkt die Frisur, wenn du einen dritten Bun in der Mitte des Oberkopfes stylst.

4)    Flechtfrisur: Du kannst deine Braids auch ganz einfach zu einer Flechtfrisur zusammenfassen – etwa zu einem ganz klassisch geflochtenen Zopf. Durch die Braids wirkt diese Frisur super raffiniert. Besonders schön und toll für Events ist ein Haarkranz mit Braids. Wie dieser funktioniert, erfährst du hier.

5)    Frisur mit Haarband: Für Abwechslung in den Braids sorgt ebenfalls ein Haarband oder Haarreif. Damit sich das Haaraccessoire von den Zöpfen abhebt, darf es gerne opulenter und mit Blumen oder Schmucksteinen verziert sein.  

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Süß und stylisch: Braids, die zu Space Buns zusammengesteckt sind.

Die perfekte Pflege nach den Braids

Wenn du dein Haar wieder aufflechtest, wirst du mehr lose Haare als gewohnt vor dir haben. Das liegt daran, dass die alten Haare nicht aus den Braids gelangen konnten und beim Aufflechten auf einmal sichtbar werden. An sich schaden Braids dem Naturhaar nicht, dennoch empfiehlt es sich, nach den Braids die Spitzen zu schneiden. So kann das Haar gesund weiterwachsen und sieht gepflegt aus. Verwende zudem regelmäßig eine Haarkur, ein revitalisierendes Shampoo sowie einen Conditioner aus derselben Pflegeserie.