Dunkelhaarige Frau fasst sich in die Haare
Haarpflege | Haarspülung

Was ist eine Haarspülung?

Was kann ein Conditioner? Was unterscheidet ihn von einem Shampoo, und warum sollte die Pflege um eine Haarkur ergänzt werden? Wir erklären, warum ein Conditioner allein für die Extraportion Pflege zu wenig ist und warum eine Haarkur fester Bestandteil der Haarpflege sein sollte

Conditioner ist das englische Wort für „Haarspülung“, und der Begriff wirft sogleich erste Fragen auf: Was ist eine Haarspülung? Was unterscheidet sie von einem Shampoo? Reicht das Shampoo allein für die Haarpflege nicht aus?

Fakt ist: Ein Shampoo reinigt dein Haar gründlich, während ein Conditioner beziehungsweise eine Haarspülung das Haar schützt.

So pflegt eine Haarspülung deine Mähne

Genauer betrachtet ist es so, dass das Shampoo die Schuppenschicht des Haares öffnet, Ablagerungen herauslöst und die Kopfhaut von Talg, Hautschüppchen und Rückständen von Styling-Produkten befreit. Nun ist das Haar bereit dafür, Pflegestoffe aufzunehmen. Allerdings ist das Haar in diesem Zustand auch empfindlich für negative Einflüsse wie Hitze oder Umweltschadstoffe.

Genau an dieser Stelle kommt der Conditioner ins Spiel: Er schließt die geöffnete Schuppenschicht nach der Haarwäsche wieder und macht das Haar stark für den Tag. Es verliert keine Feuchtigkeit, wird vor Austrocknung geschützt und erhält Glanz und Geschmeidigkeit.

Ein Conditioner ersetzt jedoch keine Haarkur. Zwar schützt die Haarspülung das Haar – allerdings nur für den Moment. Mit einem Conditioner lässt sich keine längerfristige Pflegewirkung erreichen, weswegen eine Zusatzbehandlung nötig ist: Je nach Zustand deines Haares solltest du ein- bis zweimal wöchentlich eine Haarkur anwenden, die deine Mähne tiefenwirksam pflegt.

Conditioner: Anwendung

Für schönes, gepflegtes Haar solltest du den Conditioner richtig anwenden. Wir empfehlen dir, nach jeder Haarwäsche eine Haarspülung zu benutzen. So geht’s:

  1. Nachdem du deine Haare shampooniert und ausgespült hast, drückst du sanft das überschüssige Wasser aus dem Haar.
  2. Bei schulterlangen Haaren benötigst du eine circa haselnussgroße Menge Haarspülung.
  3. Arbeite den Conditioner nun in die Längen und Spitzen ein und spare den Ansatz aus.
  4. Die Einwirkzeit der Haarspülung entnimmst du der Verpackung, in der Regel sollte der Conditioner ein bis drei Minuten einwirken.
  5. Spüle die Haarspülung gründlich aus. Rückstände könnten nämlich dazu führen, dass deine Haare fettig wirken.

Unser Tipp:

Wenn es mal schnell gehen muss, greife zu einem Leave-in-Conditioner, den du – wie der Name schon sagt – nicht ausspülen musst. Einfach ins handtuchtrockene oder trockene Haar sprühen, und schon kannst du dich über besser kämmbares, glänzendes Haar freuen. Achte auch hier darauf, dass du das Produkt nur in die Längen und nicht an den Ansatz gibst.

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