Frau im 60er-Jahre-Style mit Haaren zum Half-up
Haarstyling | 60er Jahre Frisuren

Step-by-Step: So stylst du 60er-Jahre-Frisuren heute

Frisuren der 60er sorgen immer noch für Furore. Von Pilzkopf bis Pixie, ob verspielt oder glamourös – hier sind die coolsten Styles und wie man sie jetzt trägt

Voluminöse 60er-Jahre-Frisuren

Mehr ist mehr: So lautete das Motto, wenn es um die voluminösen Hochsteckfrisuren der 60er-Jahre ging. Toupiertes Haar war in dieser Zeit ganz groß in Mode, allen voran der Beehive (dt. Bienenkorb) oder Bouffant (dt. toupierte Haare). Tragbarer werden diese 60s-Frisuren als Half-up Variante mit viel Volumen am Hinterkopf. Sängerin Adele ist immer wieder mit diesem glamourösen Hairstyle zu sehen.


Stylingtipp:

  • Teile eine breite Strähne von der Stirn ab.
  • Für viel Volumen die Haaransätze rund um den Kopf mit Föhnspray anfeuchten und über eine dicke Rundbürste trockenföhnen.
  • Arbeite nun noch etwas Trockenshampoo oder Volumenpuder in die Haaransätze ein.
  • Beginne nun mit dem Toupieren: Strähne für Strähne, angefangen am mittleren Hinterkopf in Richtung Oberkopf.
  • Kämme anschließend die Deckhaare locker über das toupierte Haar.
  • Für eine Half-up-Frisur nun die Haare am unteren Hinterkopf zum Zopf zusammenbinden oder mit Haarnadeln feststecken.
  • Alternativ kannst du auch ein Haarkissen verwenden. Platziere das Haarkissen zwischen dem Deckhaar und den restlichen Haaren. Stecke es mit Haarnadeln fest und lege das Deckhaar darüber.
  • Nun die Strähne an der Stirn glatt anlegen und hinter dein Ohr stecken. Hast Du einen Pony, so kannst du diesen auch in der Mitte scheiteln und lässig ins Gesicht fallen lassen

60er-Jahre Frisuren mit Haarband

Frau mit dunkelbraunen, schulterlangen Haaren, Pony und Haarband als 60er-Jahre-Accessoire

Das Haarband ist ein schönes Detail und war schon in den 60ern ein beliebtes Haar-Accessoire.

Neben Schleifen waren auch Haarbänder in den 60s ein absolutes Must-have Accessoire. Die Haare werden damit komplett aus dem Gesicht gestylt und geben den Blick frei für alles Wesentliche. Hinter dem Haarband werden die Haare mit viel Volumen getragen. Eine Außenwelle macht den Retro-Style perfekt.


Stylingtipp:

  • Toupiere dein Haar am Oberkopf und platziere das Haarband ein bis zwei Fingerbreit vom Haaransatz entfernt.
  • Zum Abschluss kannst du deine Haarspitzen noch über eine Rundbürste nach außen föhnen.  

60er-Jahre-Frisuren: Lange, offene Hippie-Haare

Blonde Frau mit langen, gewellten, offenen Haaren und Stirnband im Hippie-Look

Natürliche Hairstyles mit langen, offenen Haaren und Stirnband sind wieder im Trend.

Ende der 60er-Jahre kam die Zeit der Hippies. Lange Wallemähnen, wilde Locken und Afro-Frisuren wurden mit Stirnband oder Blumenkranz im Haar kombiniert. Heute findet man den Stil dieser Zeit auf vielen Musik-Festivals wider, denn er wirkt natürlich und ungezwungen und strahlt pure Lebenslust aus.

 


Stylingtipp:

  • Verwende Pflege- und Styling-Produkte, die die natürliche Struktur deines Haares zum Leben erwecken. Taft Casual Chic oder got2b nude sind dafür ideal.
  • Vergiss den Föhn und lass dein Haar an der Luft trocknen. Dank innovativer Produkte wird dein Haar auch ohne Föhnen angenehm weich und gut kämmbar.
  • Ein texturierendes Spray oder eine kleine Menge Stylingcreme unterstreichen den Natural Look.
  • Gesunden Glanz erhält dein Haar mit dem federleichten Öl-Spray von got2b.
  • Ein Lockenmousse erhöht die Sprungkraft deiner Locken, definiert sie und bändigt gleichzeitig Frizz. Das spezielle Mousse sorgt für Glanz im Haar und lässt deine Locken wild und wunderbar wirken.

60er-Jahre-Frisuren: Grafische Kurzhaarschnitte

Schwarzhaarige Frau mit grafischem Kurzhaarschnitt und Pony, rotem Lippenstift und senfgelbem Shirt

Grafische Schnitte umrahmen das Gesicht wunderschön und betonen feine Gesichtszüge.

Grafische Kurzhaarschnitte wie sie in den 60ern üblich waren, liegen auch 2019 wieder voll im Trend. Dazu zählen Pilzkopf, Pagenkopf und typische Prinz-Eisenherz-Frisuren. Besonderes Kennzeichen: der trendige, akkurat geschnittene Pony.


Stylingtipp:

  • Gib etwas Haarschaum in die Ansätze und föhne dein Haar über eine Rundbürste nach innen.
  • Anschließend mit einem flexiblen Haarspray fixieren, damit der Look nicht zu unbeweglich erscheint
  • Für einen Hauch Glamour kannst du abends etwas Glanzspray über die gesamte Frisur sprühen
  • Regelmäßiges Nachschneiden ist ein Muss, da grafische Kurzhaarfrisuren durch ihre klaren Konturen gekennzeichnet sind
     

60er-Jahre-Frisuren: Pixie

Seitenansicht einer Frau mit dunkelbraunem Pixie-Haarschnitt, Sonnenbrille und rosafarbener Felljacke

Der Pixie ist ein absoluter Klassiker und wurde schon von vielen Stilikonen getragen.

Der Pixie-Cut ist ein absoluter Klassiker, weil er mit seinen unterschiedlichen Längen vielseitig gestylt werden kann. Seiten und Nackenpartie sind kurz, der Pony bzw. das Deckhaar bleiben länger. Den Pixie kann man elegant, aber auch edgy tragen. Dieser selbstbewusste Kurzhaarschnitt wurde zum Markenzeichen der Jugendbewegung in Großbritannien. Frauen, die ihn trugen demonstrierten Unabhängigkeit und Stärke. Das macht ihn nach wie vor so beliebt. 2019 wird der Pixie-Cut im Undone-Look getragen. Natürlichkeit ist Trumpf, denn so (un)gestylt wirkt der Pixie besonders lässig und dennoch feminin.


Styling-Tipp:

  • Arbeite das Air-Dry Schaumspray von taft ein und lasse das Haar an der Luft trocknen.
  • Einzelne Strähnen mit einem Klecks Styling Balm akzentuieren.
  • Highlights und Strähnchen geben dem Haar noch mehr Struktur und Tiefe.
  • Baby Bangs sind die perfekte Ergänzung zum Pixie. Der kurze fransige Pony erinnert an Mia Farrows Frisur im Film „Rosemary’s Baby“.
     

60er-Jahre-Frisuren: Curtain Bangs

Frau mit braunem Long-Bob, Curtain Bangs und schwarzem Hut trägt grünes Shirt und schwarz-weiße Strickjacke

Der 60er Jahre-Pony schlechthin: Curtain Bangs. Zum Long-Bob wirkt er lässig und zeitlos.

Die Frisur Curtain Bangs (dt.: Vorhang Pony) ist bei Beauty-Bloggern und Fashion-Pros nach wie vor beliebt. Wie ein Vorhang wird der Pony in der Mitte gescheitelt oder auseinandergezogen. Der Vorhang-Pony wurde durch Stilikone Brigitte Bardot bekannt, die ihn in den 60ern zu Half-up Frisuren mit voluminösem Hinterkopf kombinierte, in den 70ern dann zu offenem Haar. Heute trägt man den stylischen Pony zum Long-Bob, zum Dutt oder Pferdeschwanz.


Styling-Tipp:

  • Trockenshampoo heißt das Zauberwort, um den Pony lange frisch aussehen zu lassen. Sprühe die Stirnfransen von der Unterseite damit ein
  • Setze einen Scheitel in der Mitte des Ponys.
     

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