Dutch-Braids-2560x963
Haarstyling | Flechtfrisuren

Haare flechten: So gehen Dutch Braids

Flechtfrisuren sind gerade besonders beliebt – und die schönsten Styles zeigen wir Ihnen hier. Dieses Mal haben wir es auf Dutch Braids abgesehen. Keine Angst vor zu viel Raffinesse oder komplizierter Flechttechnik ­– wenn Sie einmal den Dreh raushaben, ist diese geflochtene Frisur so einfach wie genial. Wir erklären alles, was Sie über den holländischen Zopf wissen müssen, inklusive Flechttechnik

Der Flechtzopf hat sein Klein-Mädchen-Image abgelegt – mittlerweile hat er sich einen festen Platz auf den Köpfen der Fashionistas dieser Welt gesichert. Warum das Flechtwerk jetzt wieder so beliebt ist? Gründe gibt es viele. Hauptsächlich aber machen der Eyecatcher-Effekt und die Vielseitigkeit den Erfolg des Haar-Evergreens aus. Französisch, Fischgräten, Feather oder Lace Braid ... Die geflochtene Frisur überzeugt durch unterschiedlichste Flechttechniken und Stile. Wie man sich da entscheiden will? Einfach unserer Empfehlung folgen. Versuchen Sie möglichst viele! Wie wäre es zum Beispiel mit dem holländischen Zopf? Dutch Braids sind nämlich gerade megaangesagt!

Was sind Dutch Braids?

DutchBraids_400x400
© Getty Images

Königlich: Bloggerin Rana Demir krönt ihren Look mit der Dutch Braid-Frisur

Der holländische Zopf (englisch = Dutch Braid) sieht aus, als wäre er auf das Haar draufgesetzt, er hebt sich deutlich vom Kopf ab und wirkt voluminöser als klassische Flechtzöpfe. Er wird ähnlich dem französischen Zopf geflochten – nur anders herum. Das macht den Unterschied: Anstatt jede neu hinzugenommene Haarpartie über die vorherige Strähne zu legen, werden die Haare von unten eingeflochten. So entsteht eine effektvolle 3D-Wirkung.

Nochmal kurz zur Erinnerung, so flechten Sie einen französischen Zopf:

Französischer Zopf: Anleitung und Frisuren für Liebhaber

Schritt für Schritt zum holländischen Zopf:

DutchBraids_450x400(var)
© Getty Images

3D-Effekt: Dutch Braids sehen durch die spezielle Flechttechnik immer etwas erhaben aus

Wer perfekt Zöpfe flechten möchte, muss sich auch perfekt vorbereiten. Eine gute Griffigkeit und Halt bekommen die Haare, wenn sie nicht frisch gewaschen sind. Die Haare rutschen dann nicht so leicht wieder aus dem Flechtstrang raus. Zusätzlich können Sie auch Trockenshampoo verwenden, so bekommt Ihr Haar zusätzlich auch noch eine Extraportion Volumen und ein angesagtes mattes Finish.


 

  1. Kämmen Sie Ihr Haar nach hinten und trennen Sie mit den Fingern drei Partien vom Ansatz an ab.
  2. Legen Sie die rechte Strähne unter die mittlere Strähne.
  3. Legen Sie anschließend die linke Strähne unter die mittlere Strähne.
  4. Fahren Sie mit dieser Technik fort, indem Sie abwechselnd die äußeren Strähnen von unten in die Mitte legen und dabei immer mehr Haare zu den Strähnen aufnehmen.
  5. Sobald Sie den Nacken erreicht haben, den Zopf einfach zu Ende flechten und darauf achten, dass weiterhin „von unten“ geflochten wird.
  6. Abschließend alles mit Haarspray fixieren und fertig!

Trend-Tipp:

Um dem Zopf ausreichend Fülle zu geben, können Sie das sogenannte „Braid Pancaking“ anwenden. Dafür ziehen Sie die einzelnen Strähnen etwas aus dem Geflecht heraus, nachdem der Zopf geflochten und mit einem Haargummi fixiert ist. Das gibt schönes Volumen und Lockerheit.