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Haarfarbe | Natürliche Haarfarbe

Die Naturhaarfarbe richtig pflegen

Nichts geht über das Original: Sie wollen sich wieder zu Ihrer natürlichen Haarfarbe bekennen? Sehr schön, denn Farbechtheit ist gerade stark gefragt! Wir verraten Ihnen tolle Tipps und Tricks, mit denen der Übergang zum Ursprungslook problemlos gelingt. Außerdem: Wie Sie mit der richtigen Pflege das Beste aus Ihrer Naturnuance herausholen können

Auf die Frage, welcher Farbton im Haar Ihnen optimal steht, gibt es eine einfache Antwort: Ihre eigene, die Naturhaarfarbe. Dass diese nämlich wunderbar mit Teint und Augenfarbe harmoniert, hat uns Mutter Natur quasi in die Wiege gelegt. Um diesen Effekt bestmöglich zur Geltung zu bringen, können Sie sogar nachhelfen – denn nur in gesundem und gepflegtem Haar können Farben, auch die echte, erst ihre ganze Brillanz entfalten. Wir verraten Ihnen, wie das geht und wie Sie den Wechsel von coloriert zum Naturton schön schaffen:

Ansatzweise zur Naturhaarfarbe

Fangen wir mit der besten Nachricht an: Es war noch nie so einfach, Colorationen herauswachsen zu lassen, wie jetzt. Warum? Ein sichtbarer Ansatz gilt aktuell nicht als nachlässiger Haar-Fauxpas. Ganz im Gegenteil: Dunklere Ansätze, die sich ihren Weg aus aufgehellten Haaren bahnen, kommen bei Trendsettern aktuell richtig gut an. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, sich in aller Ruhe zurückzulehnen und der Natur freien Lauf zu lassen – die ersten paar Zentimeter zurück zur Ausgangshaarfarbe sind also ein Klacks!

Überspringen Sie den Treppeneffekt

Irgendwann ist aber auch dieser Spielraum ausgereizt und aus einem trendigen Ansatz wird der sogenannte Treppeneffekt: Damit ist der harte Übergang zwischen den Farbstufen gemeint, der sich beim Nachwachsen gefärbter Haare im mittleren Drittel ergibt. Der eleganteste und einfachste Weg, um diese unschöne Wirkung zu kaschieren, führt über die Strähnchen-Technik: Der Friseur setzt dabei High- und Lowlights im Farbspektrum der Naturnuance und der herauswachsenden Coloration. Somit wird der Übergang abgesoftet und der Farbverlauf wirkt weich und natürlich. Nach einiger Zeit erreichen Sie auf diese Weise den angesagten Ombré- oder Dip Dye-Look – bei diesem Spitzen-Trend sind die Haarenden gefärbt, meist heller als der obere Ton, somit ein willkommener Hairstyle zum Farbe rauswachsen lassen.

Und Schnitt: Spliss vorbeugen

Schneiden Sie zur Tat: Die letzten Farbreste im Haar lassen sich am besten mit der Schere entfernen. Nach dem Cut ist der Übergang zur Naturhaarfarbe endgültig geschafft. Der positive Nebeneffekt: Durch das Abschneiden der (strapazierten) Spitzen erhält Ihr Haar ein super Pflege-Refresh.

Auch naturbelassenem Haar kommt regelmäßiges Schneiden zugute. Denn trotz aller Pflege können die Spitzen etwa durch Sonneneinstrahlung leicht ausbleichen oder – je nach Länge – durch das Aufstoßen auf die Schulter brüchig werden. Auch die häufigere Beanspruchung durch das Frisieren und Föhnen kann die Haarenden anfälliger für Spliss machen. In dunklem Haar fällt das unschön auf – braunhaarige Mähnen können strohig erscheinen, schwarze einen matten Grauschleier bekommen.

Hauptsache: Gesund

Wie geschmeidig die Haarfarbe letztendlich wirkt, hängt nicht allein von den Farbpigmenten im Haar ab, sondern auch von der Oberflächenstruktur. Ist die äußere Schuppenschicht nämlich geschlossen und glatt, reflektiert die Haarfaser das Licht besser – die Naturnuance bekommt so einen intensiven Glanz und kommt ganz besonders schön zur Geltung. Wie erreichen Sie das? Mit gesund gepflegtem Haar. Wählen Sie dafür Ihr Shampoo immer nach den Bedürfnissen Ihrer Kopfhaut aus – sie spielt bei der Haarwäsche eine Hauptrolle. Geht es der Kopfhaut gut (und damit auch den Haarwurzeln), kann Ihre Naturmähne intakt weiterwachsen. Verwöhnen Sie zusätzlich die tendenziell etwas trockeneren Längen und Spitzen mit nährenden Spülungen und Kuren – so bleibt Ihr komplettes Haar geschmeidig und die Farbe natürlich und nachhaltig schön.