Collage Haare zu Hause färben
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Haare zu Hause färben: Die besten Profi-Tipps

Es hat einige Vorteile, die Haare selber zu färben: Du sparst Geld, bist unabhängig und kannst nach Herzenslust ausprobieren. Damit dein neuer Look ohne böse Überraschungen gelingt, haben wir folgende (smarte!) Tipps für dich

Du brauchst Veränderung? So geht‘s

Es tut gut, etwas Neues auszuprobieren – das gilt auch fürs Haare färben. Dank innovativer Produkte lassen sich auch zu Hause perfekte Ergebnisse erzielen und sogar Strähnchen müssen nicht mehr zwangsweise vom Profi umgesetzt werden. Wir finden, dass 2020 gern mit einem brandneuen Look starten kann. Unser erster Tipp: Lass dich von unseren Winterhaarfarben inspirieren und gönn dir ein „neues Ich“.

Diese Nuance ist für dunkelblondes bis mittelbraunes Haar geeignet.
Modische Haarfarben speziell für dunkles Haar.

5 Top-Tipps für ein perfektes Färbeerlebnis

  1. Natürlich solltest du dir erst in Ruhe überlegen, welche Farbe es denn sein und wie lange diese halten sollte. Überleg dir, ob eine auswaschbare Schaumtönung, eine Intensivtönung oder eine permanente Coloration besser zu deinen Bedürfnissen passt. Wenn du dich entschieden hast, ist es sinnvoll, das erworbene Färbeprodukt an einer versteckten Haarsträhne auszuprobieren, bevor du es auf dem ganzen Kopf aufträgst.
  2. Vorbereitung ist auch beim Haare färben alles: Stell sicher, dass du Armaturen mit einem alten Handtuch oder Zeitungspapier abdeckst und Badezimmerteppiche zur Sicherheit lieber außer Reichweite platzierst. Schlüpf in ein altes T-Shirt und leg ein weiteres altes Handtuch bereit, mit dem du dein Haar nach dem Auswaschen abtrocknest. Schütz deine Hände unbedingt mit passenden Plastikhandschuhen, da gerade dunkle Haarfarben unschöne Flecken hinterlassen können.
  3. Idealerweise hast du dein Haar vor dem Färben ein bis zwei Tage nicht gewaschen und die Wäschen zuvor mit einer intensiven Pflegemaske abgerundet. Warum es so gut ist, das Haar vorher nicht zu waschen: Die natürlichen Öle der Kopfhaut wirken schützend und verhindern, dass die Farbe großflächige Flecken hinterlässt. Wir empfehlen außerdem, die Konturen mit einer Fettcreme zu präparieren, um so Farbränder zu vermeiden.
  4. Beim Blondieren ist es wichtig, dass du mit der Nackenpartie startest, da diese für gewöhnlicher dunkler als das Deckhaar ist. Generell ist es ratsam, das Haar vor dem Färben in vier Sektionen aufzuteilen: Dafür mit dem Stielkamm einen horizontalen und einen vertikalen Scheitel ziehen, diese mit der frisch angerührten Farbe einpinseln und anschließend jede Sektion mit vielen kleinen Scheiteln abarbeiten.
  5. Halte immer die angegebene Einwirkzeit ein. Bei dunklen Colorationen oder auswaschbaren Tönungen ist es nicht schlimm, wenn diese etwas überschritten wird, aber bei Blondierungen solltest du vorsichtig sein, da das Produkt deine Kopfhaut strapazieren kann. Und keine Panik, falls deine frisch blondierte Mähne gelbstichig ausfallen sollte: Ein Anti-Gelbstich-Shampoo wirkt mit seinen violett-silbrigen Untertönen neutralisierend. Lass das Shampoo ruhig ein paar Minuten einwirken und wende es regelmäßig an. Generell ist es ratsam, die Coloration gründlich auszuwaschen bis das Wasser klar ist. Anschließend das handtuchtrockene Haar mit einem reichhaltigen Conditioner pflegen und wie gewohnt stylen. Und ganz wichtig: Damit deine neue Haarfarbe lange leuchtend und gepflegt aussieht, ist die Anwendung maßgeschneiderte Pflegeprodukte ein Muss.

Unser Tipp:

Achte immer darauf, dass du ausreichend Farbe verwendest und diese gleichmäßig aufträgst. Gerade am schwer erreichbaren Hinterkopf kann es sinnvoll sein, eine Freundin um Hilfe zu fragen. Übrigens: Solltest du schulterlanges oder längeres Haar haben, sind zwei Colorationspackungen für ein makelloses Ergebnis notwendig.

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