Blondierung
Haarfarbe | Blondierung

Blondierung & Co.: Clevere Wege zum Blond

Lust auf Blond? Dann packen Sie es an und wagen den Schritt zum hellen Haar! Ob mit einer Coloration oder Blondierung, mit einer Tönung oder mit Strähnchen – wir verraten Ihnen, wie welche Methode wirkt und welche Effekte Sie mit der jeweiligen Blondtechnik erzielen können!

Eins vorweg: Wenn Ihr Haar plötzlich platinblond strahlen soll oder Sie von der Brünetten zur Blondine wechseln möchten, kommen Sie an einer echten Blondierung nicht vorbei. Ist der Farbwechsel nicht ganz so radikal – beispielsweise von Dunkelblond auf Hellblond – dürfen Sie es bei der Aufhellmethode dann gerne etwas sanfter angehen lassen. Fragen Sie sich außerdem, welche Wirkung Sie erzielen möchten: Möchten Sie mit einer permanenten Farbveränderung glänzen oder liebäugeln Sie mit einem temporären Effekt? Alle Möglichkeiten inklusive Tipps und Tricks im Überblick:

In die Vollen: Blondierung

Eine echte Blondierung kann Sie um bis zu acht Nuancen erblonden lassen. Der chemische Prozess ist für das Haar allerdings strapaziöser als bei einer einfachen Coloration. Das Ergebnis ist dafür umso beeindruckender: volle Blondkraft voraus!

Wirkung:
Es gibt die Blondierung in unterschiedlichen Ausführungen. Ob aber Pulver, Creme oder gelartiges Präparat, das Verfahren ist das gleiche: Zunächst wird die Schuppenschicht des Haares geöffnet, ein unterschiedlich hoch dosierter Wasserstoffperoxid-Cocktail löst die natürlichen (Farb-)Pigmente mehr oder weniger stark auf, das Haar wird also heller. Die Prozedur ist dauerhaft, das heißt: Die Aufhellung verbleibt dauerhaft im Haar und wächst allmählich heraus.

Übrigens:
Der Aufhellvorgang verläuft von Rot über Gelb bis zum finalen Blondton. Entscheidend ist deshalb, sich genau an die Einwirkzeit der Blondierung zu halten. Wird sie zu früh ausgespült, könnten die Haare einen rötlichen oder gelblichen Stich behalten. Wirkt die Blondierung dagegen zu lange im Haar ein, kann ausgelaugtes, poröses Haar das Ergebnis sein und Haarbruch drohen. Also besser exakt an die Anleitung halten und alles wird blond... pardon, gut!

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Farbe satt: Coloration statt Blondierung

Auch mit einer Coloration können Sie das Haar um bis zu zwei Nuancen aufhellen. Diese Methode ist schonender als eine Blondierung, weil die Wasserstoffperoxid-Konzentration hier deutlich geringer ist. Ideal also, wenn Sie als Blondine nur einen Tick heller werden möchten oder sich einfach einen neuen Farbreflex im Haar wünschen. Beispielsweise eine Gold-Nuance, einen Kupfer-Ton oder auch einen aschigen Pearl-Effekt. Ps: Mit einer Coloration können auch erste, graue Haare perfekt abgedeckt werden.

Wirkung:
Wie bei der Blondierung öffnet die Anwendung einer Coloration die Schuppenschicht des Haares, entfernt aber nicht nur die natürlichen Farbpigmente, sondern ersetzt sie gleichzeitig durch neue, künstliche. Das Ergebnis ist dauerhaft. Diese Farbe lässt sich also nicht einfach wieder auswaschen, sondern muss herauswachsen, da die neuen Farbmoleküle im Haaresinneren versiegelt sind.

Übrigens:
Colorationen erkennen Sie daran, dass vor der Anwendung zwei Komponenten, eine Farbcreme und ein Entwickler, miteinander gemischt werden müssen. Auch so genannte Intensiv-Tönungen bestehen jedenfalls aus den zwei Komponenten, waschen sich aber mit der Zeit langsam aus. Zudem gibt es innerhalb der Colorations-Serien noch die sogenannten aufhellenden Nuancen. Das sind Formulierungen, die bis zu vier Nuancen aufhellen und gleichzeitig dauerhaft haltbare, pastellige Farbreflexe ins Haar schleusen.

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Partienweise heller: Strähnchen statt Blondierung

Strähnchen sind eine tolle Möglichkeit, schonend Highlights im Haar zu setzen und so den ganzen Kopf optisch etwas heller strahlen zu lassen!

Wirkung:
Im Prinzip funktionieren die Strähnen wie eine Blondierung. Der Aufhellvorgang ist der gleiche, nur wird nicht der komplette Kopf behandelt. Die partielle Anwendung ist somit insgesamt etwas schonender zum Haar. Wenn Sie den Strähnchen-Look zu Hause zaubern wollen, können Sie sich gerade an Partien wie dem Hinterkopf von einer Freundin helfen lassen. Alternativ können praktische Do it yourself-Helfer verwendet werden: Je nach Auftragetechnik können feine Strähnchen mit einer Strähnchenhaube oder breitere Highlights mit einem mitgelieferten Pinsel oder Applikator auch einfach selbst gestaltet werden. Step-by-Step-Anleitungen oder Anwendungsvideos zeigen, wie's geht.

Übrigens:
Ganz natürlich und besonders effektvoll wirken Kombinationen von unterschiedlich hellen Blond-Strähnchen – hier macht ein bisschen Farbroutine, beziehungsweise Übung den Meister!

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Sanfte Sache: Tönung statt Blondierung

Generell reicht eine Tönung leider nicht aus, um wirkungsvoll helleres Haar zu bekommen. Aber: Eine Tönung ist optimal, um interessante Farb-Effekte ins Haar zu bringen. Beispielsweise diverse Gold-, Rot- oder Hellbraun-Reflexe von Honig über Bernstein bis zu Karamell oder Milchkaffee.

Wirkung:
Tönungen dringen nicht wie eine Coloration oder Blondierung tief ins Haarinnere ein, sondern lagern ihre Farbpartikelchen lediglich direkt unter der Schuppenschicht ein. Dadurch ist die Tönung sehr schonend und gibt dem Haar, dank einer verstärkten Lichtreflexion durch die Farbpigmente, einen besonders intensiven Glanz.

Übrigens:
Falls Sie mit dem Farbergebnis unzufrieden sind, müssen Sie sich nicht monatelang damit abfinden – die Tönung bleibt längst nicht so lange im Haar wie eine Coloration oder Blondierung. Wichtig ist hier die Haltbarkeitsstufe: Stufe 1 bezeichnet eine auswaschbare Tönung, die etwa sechs bis acht Haarwäschen hält. Bei Intensiv-Tönungen der Stufe 2 werden oxidative Farben mit Wasserstoffperoxid gemischt. Sie können bis zu 24 Haarwäschen halten.

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Schritt für Schritt erleuchtet: Blond-Spray

Wenn Sie mal nicht zur Farbe greifen wollen, bietet das Blond-Spray eine andere Art der Aufhellung. Ein paar Pumphübe bringen den Blond-Effekt: Wie von der Sonne geküsst!

Wirkung:
Da Wärme die aufhellende Wirkung von Blond-Sprays intensiviert, sollte es vor dem Föhnen ins Haar gesprüht werden. So wird das Haar mit einer sehr geringen Menge an Wasserstoffperoxid schrittweise aufgehellt. Ein Blond-Spray sollte man nicht täglich anwenden, sondern nur über einen kurzen Zeitraum. Etwa wenn das Haar im Winter nachgedunkelt ist und ein wenig Erleuchtung braucht.

Übrigens:
Pflegen Sie Ihr Haar während der Verwendung eines Blond-Sprays einmal die Woche mit einer Haarmaske. So bleibt der aufgehellte Schopf gesund und glänzend.

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