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Der Undercut – die kleine Rebellion im Haar

Sophia Thomalla
Eigenwillig und bezaubernd: Sophia Thomalla trägt den seitlichen Undercut zum schulterlangen Haar
© Getty Images

David Bowie setzte den Trend schon in den 80er-Jahren: Raspelkurze Partien unter langem Deckhaar, kurz Undercut genannt. In Insider-Kreisen wird der Extrem-Cut auch als Ola Uku (oben lang, unten kurz) bezeichnet

  • Noch vor wenigen Jahren war er das Symbol der Punk-, Metal- und Gothic-Szene, heute ist er fast gesellschaftsfähig: Der Undercut oder auch Sidecut. Beim Undercut wird das Haar rund um den Kopf über dem Ohr in einer mehrere Zentimeter breiten geraden Linie abrasiert, bis nur noch das Deckhaar stehen bleibt. Beim Sidecut passiert das nur auf einer Seite. Das Model Alice Dellal hat’s schon früh probiert, auch die deutsche Schauspielerin und "Let’s Dance"-Gewinnerin Sophia Thomalla hat diese kleine Frisuren-Rebellion für sich entdeckt. Der Effekt ist extrem, besonders bei langem Haar. Der Sidecut nimmt der Mähne das allzu Konventionelle, unterstreicht die Weiblichkeit durch den kleinen Bruch aber sogar noch.

    Wichtig: Auch wenn’s so simpel aussieht, sollten Sie sich für einen Under- oder Sidecut unbedingt einem guten Friseur anvertrauen. Das Nachscheren alle zwei Wochen lässt sich dann auch mal in Heimarbeit mit einem Haartrimmer und der Hilfe einer geschickten Freundin selbst erledigen.

    Der Undercut sieht übrigens am schönsten bei einem ovalen, nicht zu eckigen Gesicht aus. Das Haar sollte zudem nicht zu dünn sein, denn ein Stück Haarfülle fällt natürlich durch die rasierten Partien weg. Und falls Sie ihn mal für einige Tage nicht mehr sehen können: Haare einfach mit Mittelscheitel tragen, schon versteckt er sich. Oder, wie jüngst bei Sophia Thomalla gesehen: Mütze auf!

  • Stars wagen den Undercut