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Schwarzkopf Haarpflege

Feuchtigkeit - das braucht Ihr Haar

Feuchtigkeit
Feuchtigkeit: waschen allein genügt nicht
© Getty Images

Nicht nur Ihre Haut, auch Haare können austrocknen. Dann sehen sie matt, strohig und irgendwie kraftlos aus. Darum brauchen sie vor allem eins: Feuchtigkeit. Wir verraten, wie Sie die "Wassertanks" wieder auffüllen

  • Wenn das Haar glanzlos und schlapp, brüchig und matt wirkt, steckt meist zu "trockenes Haar" dahinter. Das elektrische Aufladen der Haare ist häufig eine schlichte Folge. Wasser steckt sowohl im Inneren des einzelnen Haares und lagert sich auch außen an. Auf Klimaveränderung reagieren Haare blitzschnell – und schnappen sich die Feuchtigkeit aus der Luft. Das kennen wir wohl alle, wenn wir an einem feuchten Herbsttag morgens mit einem superglatten Sleek-Look aus dem Haus gehen, der bereits nach wenigen Minuten durch die Luftfeuchtigkeit zum Frizzie mutiert. Wichtig, um Wasser im Haar zu binden, ist eine intakte Lipidschicht auf dem Haar. Geht Sie durch zu aggressive Waschsubstanzen oder andere Pflegesünden verloren, fühlt sich das Haar trocken, spröde und irgendwie leblos an.

  • Feuchtigkeits-Killer ...

    Trockene Wärme zieht Feuchtigkeit aus dem Haar. Sind die Haare also ohnehin trocken, führen tägliches Föhnen, der Gebrauch von Heizwicklern und Glätteisen schnell zu Wüstenklima auf dem Kopf. Hitze-Tools deshalb möglichst sparsam verwenden und den Föhn immer auf höchste Gebläse- aber niedrigste Wärmestufe einstellen. Wenn Sie im Winter gern in die Sauna gehen: Unbedingt einen Handtuchturban um den Kopf wickeln, denn gerade die trockene Hitze von bis zu 100 Grad laugt die Haare aus. Noch besser wirkt der Schutz, wenn sie vorher eine Haarkur einkneten. Am Strand gilt ähnliches: Ein Hut, Cap oder Bandana schützt das Haar vor dem Zuckerwatte-Effekt nach dem Urlaub. Das ist besonders wichtig, wenn Sie coloriertes oder dauergewelltes Haar haben.

  • ... und Feuchtigkeits-Spender

    Wichtig beim Haarewaschen sind Pflegeprodukte mit natürlichen Feuchtigkeitsspendern. Zu den Top-Inhaltsstoffen in Shampoos und Spülungen gehören Aloe vera, Glycerin, Panthenol, Seiden- und Weizenproteine. Sie binden aufgrund ihrer Struktur die Feuchtigkeit im Haarinneren und legen sich zudem wie Schutzmäntelchen um jedes einzelne Haar, glätten und versiegeln die Schuppenschicht. So ist das Haar in der Lage, wieder mehr Hydropower zu speichern, die Feuchtigkeit kann zudem nicht so schnell nach außen verdunsten.

  • Noch mehr Feuchtigkeit fürs Haar - vier Tipps

    • Tipp 1:

      Im Flugzeug ist die Luft besonders trocken, das setzt auch den Haaren zu. Sprühen Sie alle Stunde einen Hauch eines Thermal- oder Feuchtigkeitssprays aufs Haar. So bleibt die Frisur auch nach einem Langstreckenflug "gesellschaftsfähig"

    • Tipp 2:

      Hände eincremen ist prima. Gewöhnen Sie sich besonders im Winter an, mit den gecremten flachen Händen noch mal über die Haare zu fahren. Sie werden die Extraportion Feuchtigkeit lieben

    • Tipp 3:

      Wenn Feuchtigkeit besonders in den Haarspitzen fehlt, hilft ein Haarspitzenfluid. Es versiegelt die Enden, lässt sie weniger splissig und trocken wirken

    • Tipp 4:

      Wenn Sie mit Glätteisen oder Lockenstab arbeiten, sollten Sie vor der Anwendung immer einen Thermo-Schutz – oder Föhnspray in die Haare sprühen. Er schützt vor dem Austrocknen durch die Hitze