Schwarzkopf Haarhilfe

Sensible Kopfhaut: Hier kommt sanfte Pflege

Sensible Kopfhaut
Sensible Kopfhaut - mit liebevoller Pflege können Sie gegen Juckreiz vorgehen
© Getty Images

Manchmal könnten Sie buchstäblich aus der Haut, besser: der Kopfhaut fahren? Weil der ganze Haaransatz juckt, brennt und spannt? Wir sagen Ihnen, warum die Kopfhaut  manchmal verrückt spielt und wie sie wieder ins Gleichgewicht kommt

  • Bei manchen Menschen scheint die Kopfhaut grundsätzlich ein bisschen empfindlicher zu reagieren, bei anderen tritt das Problem nur phasenweise auf. Schuld daran können Klimaeinflüsse, zu häufige oder falsche Anwendung von Dauerwellen oder Colorationen, aber auch ungeeignete Pflegeprodukte sein. Auch das Innenleben spielt manchmal eine Rolle: Stress und innere Anspannung können die Kopfhaut bisweilen aus der Balance bringen.

  • Sensible Kopfhaut: Der Schutzschild wird durchlässig

    Wie die Haut am übrigen Körper besitzt auch die Kopfhaut eine Schutzschicht. Stellen Sie sich einfach eine Mauer aus Ziegelsteinen vor. Die Ziegelsteine entsprechen den Hornzellen. Der Zement dazwischen besteht aus Lipiden, also Fetten. Einwirkungen von außen können diese Lipide teilweise herauslösen. Folge: Die Barriereschicht wird durchlässig, Feuchtigkeit kann nach außen verdunsten, Schadstoffe können leichter in die Haut eindringen. Das kann die Kopfhaut irritieren. Sie reagiert mit Juckreiz, Brennen, Rötungen, Schuppenbildung oder Spannungsgefühlen.

  • Sensible Kopfhaut durch Pflegesünden

    Sie waschen sich täglich die Haare? Und benutzen viele alkoholhaltige Stylingprodukte wie Schaumfestiger oder Gel? Das kann die Kopfhaut auf Dauer austrocknen. Wenn tägliches Waschen für sie ein Muss ist, sollten Sie unbedingt auf ein besonders mildes Shampoo setzen. Stylingprodukte mit Alkohol einfach eine Zeit lang weglassen und stattdessen besser Leave-in-Conditioner, Föhnspray oder Wachs zum Stylen verwenden.

  • Klimawechsel verstärkt sensible Kopfhaut

    Trockene Heizungsluft im Winter, Klimaanlagen im Sommer – das macht der Haut am ganzen Körper zu schaffen, auch auf dem Kopf. Feuchtigkeitspendende Shampoos, Conditioner und Leave-in-Kuren sind dann eine wahre Wohltat. Sie  geben der Kopfhaut Feuchtigkeit zurück, kommen aber ohne zu viele Lipide aus, die gerade feines Haar unnötig beschweren.

  • Manchmal hilft der Hautarzt bei sensibler Kopfhaut

    Hinter länger anhaltendem Juckreiz kann sich möglicherweise eine Pilzerkrankung der Kopfhaut verbergen. Besonders, wenn Rötungen und große Schuppen dazukommen. Das passiert besonders häufig bei fettiger Kopfhaut, denn bei vermehrter Talgproduktion fühlt sich dieser Pilz besonders heimisch. Wenn Sie also unter der Kombination von Juckreiz und fettender Kopfhaut leiden, sollten Sie sich von einem Hautarzt untersuchen und beraten lassen.

  • Wenn Sie mehr über die Wirkung von Shampoos auf die Haut wissen möchten, dann finden Sie gute und ausführliche Informationen dazu bei >> haut.de.

  • Das bringt sensible Kopfhaut wieder in Balance

    • Tipp 1:

      Eine wahre Wohltat für die trockene Kopfhaut ist eine Ölkur. Dafür am besten am Abend ein hochwertiges, leichtes Pflanzenöl (Jojoba, Mandel, Argan) tröpfchenweise in die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einwirken lassen. Wichtig: Am nächsten Morgen zunächst das Shampoo ins trockene Haar geben und einmassieren, dann erst mit Wasser aufschäumen und mit viel laufwarmem Wasser ausspülen. Nur in dieser Reihenfolge löst sich das überschüssige Öl gut wieder aus dem Haar

    • Tipp 2:

      Bei akuten Kopfhautproblemen können die waschaktiven Substanzen im Shampoo manchmal zusätzlich austrocknen. Dann einen Klecks Shampoo zu gleichen Teilen mit Wasser mischen und diese "Shampoo-Light"-Variante zum Waschen benutzen

    • Tipp 3:

      Shampoo- oder Kalkreste aus hartem Leitungswasser können die Kopfhaut reizen. Deshalb das Shampoo immer gründlich ausspülen. Bei hartem und sehr hartem Wasser hilft eine saure Spülung nach dem Waschen, um Kalkrückstände loszuwerden. Dafür einen Esslöffel Zitronensaft oder Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser geben und die Haare damit ganz zum Schluss gut ausspülen

    • Tipp 4:

      Sanfte Massagen mit einer nichtfettenden Flüssigkur können die Kopfhaut beruhigen. Achtung allerdings vor solchen mit ätherischen Ölen, diese können zusätzlich irritieren

    • Tipp 5:

      Wenn Juckreiz und Spannungsgefühle stark sind, sollten Sie eine Weile auf Hitze-Styling-Tools wie Föhn, Glätt- oder Kreppeisen verzichten. Die Wärmeabstrahlung dieser Geräte führt zu zusätzlicher Trockenheit

    • Tipp 6:

      Bürsten mit Kunststoff- oder Metallborsten  können die sensible Kopfhaut zusätzlich reizen. Schaffen Sie sich eine weiche Bürste mit relativ eng stehenden Naturborsten an

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