Schwarzkopf Haarhilfe

Haarausfall? Kein Grund zur Panik

50 bis 100 Haare pro Tag zu verlieren, ist völlig normal. Was aber, wenn morgens jede Menge Haare auf dem Kopfkissen liegen oder man ganze Büschel in der Bürste findet? Bei Haarausfall gilt zunächst einmal: Ruhe bewahren – und Ursachenforschung betreiben

  • Haarausfall
    Nicht verzweifeln – gegen Haarausfall kann man einiges tun
    © Stockbyte

    Normalerweise ist das Geschehen auf unserem Kopf im Gleichgewicht. Haare fallen aus, neue wachsen nach. Ein natürlicher, gesunder Prozess, der mit den verschiedenen Wachstumsphasen des Haars zu tun hat. Geraten diese Phasen durcheinander, kann das zu verstärktem Haarausfall führen. Hier informieren wir über mögliche Ursachen und was gegen Haarausfall helfen kann. Wenn Sie länger als sechs Monate unter Haarausfall leiden, sollten Sie in jedem Fall einen Termin beim Dermatologen oder bei Ihrem Hausarzt vereinbaren.

  • 1. Haarausfall durch Hormone

    Unser Hormonsystem ist hochsensibel. Schon winzige Schwankungen können es ziemlich durcheinanderbringen. Normalerweise sorgt das weibliche Sexualhormon Östrogen für schöne dichte Haare – viele Frauen in der Schwangerschaft kennen den sensationellen Push-up-Effekt in dieser Zeit. Weniger haarfreundlich sind dagegen männliche Hormone, so genannte Androgene, die auch im Hormonstoffwechsel der Frau vorkommen und unter Stress vermehrt ausgeschüttet werden. Das stört die Hormonbalance und kann so zu Haarausfall führen. Ein Hautarzt verschreibt in schweren Fällen Anti-Androgene. Manchmal reicht es aber auch schon aus, einen Gang runterzuschalten und für Entspannung zu sorgen. Eine weitere Ursache für Haarausfall kann eine Funktionsstörung der Schilddrüse sein. Eine Blutuntersuchung inkl. Hormonbestimmung gibt Aufschluss darüber.

  • 2. Haarverlust (Haarbruch) durch Pflegesünden

    Haare sind sehr strapazierfähig, aber wenn Sie sie zu oft belasten, werden  sie spröde und brüchig. Dann etwa, wenn sie durch Blondierungen, häufige Farbwechsel, Dauerwellen oder durch den häufigen Gebrauch von Glätteisen traktiert werden. Das führt zwar nicht direkt zu Haarausfall, aber zu Haarbruch. Das Haar bricht dann relativ weit oben am Ansatz ab, die geschädigten Stoppelhärchen stehen unschön zu Berge.
    Da hilft nur, Kopfhaut und Haar in Ruhe zu lassen. Verwenden Sie wenig Shampoo, reduzieren Sie die Waschgänge und stressen Sie Ihr Haar nicht mit zu viel Styling. Wenn möglich, sollten Sie auch aufs Tönen oder Färben ein ganze Weile verzichten oder zumindest auf haarfreundlichere Produkte umsteigen.

  • 3. Haarausfall durch Vitaminmangel

    Haare benötigen eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Ernährt man sich sehr einseitig, kann dies zu Haarausfall führen. Auch Crash-Diäten sind echte Haarkiller.
    Wohl fühlt sich der Schopf mit einer ausgewogenen Ernährung aus viel Obst und Gemüse, Eiweiß aus Milch, Joghurt, Quark & magerem Fleisch, Seefisch, Vollkornprodukten, Nüssen und hochwertigen Ölen. Falls Sie das mit der vorbildlichen Ernährung irgendwie nicht so richtig hinkriegen, können spezielle Haarkapseln mit Biotin, Niacin, Zink, Vitamin B6, B12, A und E sinnvoll sein.

  • 4. Haarausfall durch Störung im Immunsystem

    Haarausfall kann auch die späte Folge einer Infektion im Körper sein. Wer im Winter eine Grippe hatte, leidet im Frühling unter Umständen plötzlich unter Haarausfall. Innerhalb des gleichen Zeitraums von etwa drei Monaten vergeht das Problem allerdings meist auch wieder, dann haben sich die geschädigten Haarwurzeln wieder erholt.

  • Vier Tipps gegen Haarausfall

    • Tipp 1:

      Haare möglichst nicht im nassen Zustand kämmen, dann sind sie besonders sensibel und können leicht ausgerissen werden.  Besser leicht vortrocknen, dann vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm entwirren

    • Tipp 2:

      Kreisrunder Haarausfall ist sehr wahrscheinlich eine Störung des Immunsystems. Manchmal können Zinktabletten dabei helfen, dass an den kahlen Stellen wieder Haare sprießen. Ausprobieren - schaden können sie, zumindest in der auf der Packung angegebenen Dosis, nicht

    • Tipp 3:

      Wer unter einer hormonell bedingten Akne leidet, hat oft auch Haarausfall. Wenn Sie mit der Pille verhüten, können Sie sich eine mit anti-androgener Wirkung verschreiben lassen, die hilft gegen beides

    • Tipp 4:

      Auch bestimmte Medikamente zur Malariaprophylaxe, Thrombose- oder Bluthochdruckmittel können zu Haarausfall führen. Deshalb unbedingt den Beipackzettel checken und beim Arzt nachfragen

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