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Schwarzkopf Haarfarbe

Haare umfärben: Wie gut sind große Sprünge?

Technisch gesehen kann eine Schwarzhaarige sich problemlos in eine Blondine verwandeln – und umgekehrt. Nur: Würde man ihr das wünschen? Wir verraten, wie weit man bei der neuen Haarfarbe gehen darf

  • Haare komplett umfärben
    Mutige Verwandlung: Aber so radikal wie Angelina Jolie es für "Leben oder so ähnlich" vor ein paar Jahren färbte, muss es ja nicht gleich sein
    © Getty Images

    Sie streiten sich gern über Trends, aber in einem sind sie sich einig: Alle Coloristen zwischen Los Angeles und London raten in Interviews dazu, sich auf der Haarfarben-Skala von eins bis zehn nicht mehr als zwei Nuancen vom Naturton zu entfernen. Und wenn man die Bilder von Angelina Jolie als Peroxid-Blondine (für den Film "Life or something like it") oder von Gwyneth Paltrow als Dunkelbraune kritisch studiert, muss man ihnen recht geben: Natürlich sehen die Stars auch stark umgefärbt noch gut aus. Aber mit ihrem Naturton sind sie einfach schöner.

    Wenn man Lust auf einen völlig neuen Look hat, sollte man deshalb die Stimme der Vernunft nicht ganz außer Acht lassen. Schließlich machen dauerhafte Colorationen ihrem Namen alle Ehre – schade, wenn man da auf den falschen Ton setzt.

  • Umfärben: Checkliste für alle, die Lust auf Veränderung haben

    • Sollen die Haare dunkler werden, lässt sich mit einer Tönung oder Intensivtönung das neue Lebensgefühl anprobieren. Wenn das Ergebnis nicht gefällt: Sofort eine Kur auftragen und das Haar mehrmals waschen, das bindet die Pigmente und mildert den Ton merklich ab
    • Bei blonden Plänen bleibt zum Test der Gang ins Perückengeschäft – oder man setzt einem digitalen Selbstporträt online eine blonde Perücke auf (z.B. unter www.frisurenstyler.net)
    • Bei sehr kurzen Haaren kann die Experimentierfreude ungehemmt ausgelebt werden, denn wenn das erste Ergebnis nicht auf Anhieb passt, darf unbesorgt umgefärbt werden. Bei einem Pixieschnitt werden die Haare kaum älter als ein halbes Jahr, bevor sie der Schere zum Opfer fallen. Wer so jung ist, verkraftet wiederholtes Färben und Blondieren
    • Brünette, die blond werden wollen, sollten sich über das Image ihrer Wunschfarbe klar sein. Unschuldige Goldlöckchen, ein sexy Beach-Blonde-Look und platinblonde Wellen haben eine starke Signalkraft. Wer gerne Verehrer hat, fröhlich feiert und fast immer sonnige Laune hat, kann unbesorgt zum Bleichmittel greifen. Vorausgesetzt, die Haare sind weder für eine Glättung oder Dauerwelle chemisch behandelt, noch gefärbt. Ist das der Fall, sollte man die Blondierung einem Experten überlassen
    • Echte Blondinen mit Lust auf Braun haben leichtes Spiel. Sie können mit sanften Schaumfarben und Intensivtönungen problemlos herausfinden, wie brünett sie wirklich sind. Für Tests im eigenen Badezimmer gilt: Zwischen den Anwendungen sollten mindestens eine Woche und mehrere Haarwäschen liegen
    • Blondierte Brünette im Rückverwandlungs-Rausch sind ein Fall für den Friseur. Wie die neuen Pigmente auf dem chemisch veränderten Haar wirken, lässt sich nur schwer prognostizieren. Gut, wenn ein Fachmann die Verwandlung ganz genau im Auge behält!