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Mikroplastik in Kosmetikprodukten

Wir verstehen, dass die Diskussion um eine Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik unsere Verbraucher bewegt. Auch wenn kosmetische Produkte nur zu einem sehr geringen Prozentsatz Anteil an einer möglichen Belastung der Umwelt haben, enthalten unsere in Europa neu eingeführten Kosmetikprodukte bereits seit 2014 keine festen Mikroplastikpartikel mehr (Peeling-Plastikpartikel mit einer Größe von einem Mikrometer bis zu fünf Millimetern). Das gilt selbstverständlich auch für unsere Drei Wetter Taft Stylingprodukte. Seit Anfang 2016 sind alle unsere neuen Kosmetikprodukte weltweit ohne derartige Mikroplastikpartikel formuliert. Mehr hierzu unter:

http://www.henkel.de/blob/737010/6cce1f78623407745fe70088ff39f1c5/data/2016-nachhaltigkeitsbericht.pdf#page=80

http://nachhaltigkeitsbericht.henkel.de/beauty-care/nachhaltigkeit-bei-beauty-care/

 

Mit unserer diesbezüglichen Entscheidung sind wir der im Oktober 2015 vom europäischen Kosmetikverband Cosmetics Europe verabschiedeten Empfehlung, feste Mikroplastikpartikel (Peeling-Plastikpartikel mit einer Größe von einem Mikrometer bis zu fünf Millimetern) in sogenannten „rinse-off“-Kosmetikprodukten ab 2020 nicht mehr einzusetzen, deutlich voraus.

https://www.cosmeticseurope.eu/how-we-take-action/leading-voluntary-actions/

https://www.cosmeticseurope.eu/files/3714/7636/5652/Recommendation_on_Solid_Plastic_Particles.pdf

 

Gelöste Polymere wie z.B. Acrylates Copolymer muss man von derartigen festen Kunststoffpartikeln klar unterscheiden, denn sie haben völlig andere physikalisch-chemische Eigenschaften. Sie tragen nicht zu der Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik bei und sollten daher nicht Teil der Debatte um Mikroplastik sein.

Ausführlichere Hintergrundinformationen zum Thema können Sie der Webseite des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW) entnehmen:

http://www.ikw.org/schoenheitspflege/themen/sicherheit-stoffe/kunststoffe-in-kosmetischen-mitteln/

http://www.ikw.org/schoenheitspflege/themen/wissenswertes/deutliche-reduktion-von-festen-kunststoffpartikeln-in-kosmetika/

 

Verbraucher können Vertrauen in die Qualität und Verträglichkeit unserer Kosmetikprodukte für Mensch und Umwelt haben.

 

Düsseldorf, im Mai 2017