1. Der Dreitagebart

    © Condé Nast

    Dieser Look kommt gut an – bei Frau und Mann! Warum? Er sieht attraktiv, lässig und trotzdem gepflegt aus. Unrasiert bleibt also ein stilvolles Statement. Beim Dreitagebart sollten die Härchen zwischen 0,5 und 4 mm lang sein, so dass die Haut noch durchscheinen kann. Die Bartstoppeln dürfen sich über Kinn, Mundbereich und untere Wangen verstreuen. Ob es für den beliebten Unshaved-Style nun wirklich drei, sechs oder zehn Tage braucht, hängt ganz vom natürlichen Bartwuchs des Trägers ab. Ist die gewünschte Länge erreicht, kommt der Trimmer als Schneidewerkzeug zum Zug. Das Styling-Tool stutzt die Barthaare schnell und einfach auf die Lieblingslänge zurück und hält die Gesichtskonturen weiterhin sauber und profiliert. Markant, männlich, einfach gut!

  2. Der Fu Manchu

    © Condé Nast

    Für diesen Bart hat ein gewisser Dr. Fu Manchu Pate gestanden – die Hauptfigur der gleichnamigen Romanreihe von dem Krimiautor Sax Rohmer und deren Verfilmungen. Markenzeichen der Kultfigur, die ständig versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen: der schlanke Schnurrbart, der bis unter das Kinn reicht (und lose herabhängt). Für den signifikanten Style werden die Wangen und das Kinn glatt rasiert, nur ein schmaler, verlängerter Schnauzer bleibt stehen. Dieser muss für den typischen Fu Manchu wachsen gelassen und mit einem Trimmer immer wieder in die gewünschte Form gebracht werden. Geübte können auch ein scharfes Rasiermesser verwenden, das Original ist nämlich sehr dünn. Und wer kann’s tragen? Prinzipiell jeder. Ovalen und runden Gesichtern steht dieser hufeisenförmige Oberlippenbart jedoch besonders gut, da er die Kopfform schlanker wirken lässt. Dank des Fu Manchu gewinnt das Gesicht an Kontur, der Mann an Charakter. Oft wird er auch mit einem langen, spitzen Kinnbart kombiniert

  3. Die Schifferkrause

    © Condé Nast

    Diese Bartvariante macht gleich unter mehreren Namen von sich Reden: Lincoln (vom berühmten Träger Abraham Lincoln), Chin Curtain (engl. für Kinnvorhang), Seemannsbart oder eben Schifferkrause. Sie alle haben gemein, dass der Bart entlang der Kieferlinie verläuft, die Koteletten verbindet und das Gesicht quasi einrahmt. Der von Ohr zu Ohr reichende Haarkranz strahlt Selbstbewusstsein aus, ist ausdrucksstark und hip. Die vollere Version des Chinstraps eignet sich bestens für schmale Gesichtsformen, die durch den dichten Haarwuchs an Wangen und Kinn mehr Fülle und Kontur bekommen. Für die gepflegte Schifferkrause lassen Sie einen Vollbart ohne Schnauzer stehen – rasieren also Oberlippe plus Wangenbereich glatt und stutzen das Barthaar auf eine moderate Länge

  4. Der Anker

    © Condé Nast

    Der Gentleman unter den Bärten: Die moderne Gesichtsfrisur ergibt sich durch einen vertikalen Streifen in der Kinnmitte, der in einen spitzen Bart übergeht. Zusammen wirkt das ungefähr wie ein nach unten gerichteter Pfeil oder eben auch wie ein Anker. Häufig wird dieser Bart-Style noch mit einem feinen Schnurrbart kombiniert. Sie möchten den Anker setzen? Der einfachste Weg zu diesem Look führt wieder über einen Vollbart: Lassen Sie diesen zunächst über ein paar Wochen wachsen und rasieren Sie dann die Wangen bis zur Kieferlinie scharf aus – ein Nassrasierer hält auch in Zukunft diese Partien am besten glatt. Mit einem Trimmer erfolgt dann die Feinabstimmung der Konturen. Um den smarten Bart abzurunden, können Sie die Haare (vor allem Schnauzer und Kinnspitze) mit ein wenig Wachs in Form bringen

  5. Der Hollywoodian

    © Condé Nast

    Die Luxusausgabe in Sachen Bart: Hollywood-Stars wie Christian Bale oder Robert Downey Junior haben diese Gesichtsfrisur populär und zum Trend gemacht. Der Hollywoodian basiert auf dem Vollbart, aber nicht einfach auf einem gewöhnlichen – hier kommt es auf den gepflegten, hollywoodreifen Edel-Look an. Deshalb muss diese Bartvariante täglich gestutzt und in Form geschnitten werden, so bleiben die Kanten immer klar definiert. Zusätzlich werden Teile der Wangenhaare glatt rasiert, das wirkt souverän und nobel. Besonders wichtig bei dem Star unter den Bärten: die Bartwäsche und eine anschließende Spülung. Das macht das Gesichtshaar weich und geschmeidig. Für den Feinschliff sorgen hier Bartkamm und -wachs