1. Goldmarie goes Glamour

    Hier (gesehen auf der Schweizer Fashion Week) wurde das gut schulterlange Haar mit einem dicken Lockenstab zu weichen Wellen geformt. Alles auf die rechte Seite kämmen und ganz locker mit vielen kleinen Haarnadeln am seitlichen Oberkopf feststecken. Viel Haarlack hält das Ganze auch außerhalb des Laufstegs in Bestform

  2. Traumlocken ohne Biedermeier-Effekt

    Allzu perfekte Wellen können manchmal ein bisschen spießig wirken. Diese hier bei Neil Barrett auf der Mailander Modewoche garantiert nicht. Die Haare werden in diesem Fall nur bis Kinnhöhe auf große Klettwickler gedreht, die Ansätze bleiben dadurch relativ glatt. Die Haare kurz heiß anföhnen und Wickler rund zehn Minuten austrocknen lassen. Vorsichtig abwickeln, nicht ausbürsten sondern nur in den Längen mit etwas Stylingcreme in Form knautschen. Eventuell noch etwas Glanzspray auf den Ansatz geben

  3. Aus Bob wird Boheme

    Einen Geometrie-Cut können Sie in wenigen Schritten in diesen Romantik-Look der Fashion Show von Kilian Kerner verwandeln. Dazu wird das knapp kinnlange Haar mit Föhnfestiger besprüht und auf sehr dünne Wickler oder Papilloten gedreht. Wichtig: Die einzelnen Strähnen sollten relativ schmal sein, so hat das Haar später mehr Fülle. Trocknen lassen und behutsam abwickeln. Mit etwas Haarlack und den Fingern lässig auf „unordentlich“ stylen

  4. Großstadt-Amazonen bei Marc Jacobs

    Fast archaisch wirken die wilden Locken mit Mittelscheitel in dem schwarzbraunem Haar zum Fellkragen. Den Look bekommen sie auf zwei Wegen hin. Entweder die leicht feuchten, mit Festiger besprühten Haare über Nacht zu vielen winzigen Zöpfchen flechten, morgens lösen und mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen. Oder Partie für Partie mit einem Kreppeisen formen, das sorgt ebenfalls für die gewollte A-Linie im Haar. Mit etwas Haarspray oder Haarlack hält das Ganze besonders gut. Gut zu wissen: Kreppeisen eignen sich am besten bei wirklich glattem Haar. Naturlocken oder eine richtige Krause entfalten schnell wieder ihr Eigenleben

  5. Klassisches bei Christian Dior

    Zugegeben, in Blond ist der Look besonders stilecht, aber auch brünettes Haar wird so zum echten Highlight. Einen tiefen Seitenscheitel im gut schulterlangen Haar ziehen, Haar mit etwas Föhnfestiger einsprühen und nicht zu schmale Strähnen auf mittelgroße Klettwickler drehen. Trocknen lassen, abwickeln und ausbürsten. Dann nochmals etwas Föhnfestiger in Schläfenhöhe seitlich aufs Haar sprühen, einen langen Wellenreiter einclippen und nochmals föhnen. Gut abkühlen lassen, Wellenreiter entfernen und vorsichtig durchbürsten. Ein Hauch von Glanzspray sorgt für noch mehr Schimmer

  6. Rotkäppchens hippe Schwester

    Für eine rote Luxusmähne wie diese bei der Show von Sonia Rykiel sollten die Haare mindestens schulterlang sein. Strähne für Strähne mit einer Föhnlotion einsprühen oder eine tennisballgroße Menge Schaumfestiger in die Haar kneten. Jeweils eine relativ dünne Strähne senkrecht auf eine Papillote drehen. Ganz wichtig dabei: Spitzen nicht abknicken, notfalls mit Spitzenpapier arbeiten. Kurz warm anföhnen und mindestens 20 Minuten auskühlen lassen. Papilloten dann vorsichtig abwickeln und Haare nicht ausbürsten. Locken nur mit dem Fingern in Form zupfen und etwas Glanzspray drübersprühen