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Haarstyling | Tipps und Tricks

Frisuren mit Haarklammern

Sie halten den Pony im Zaum, bändigen lose Haarsträhnen, helfen beim Hochstecken und setzen hübsche Hingucker in unserem Haar: Bobby Pins & Co. sind eben mehr als nur praktische Styling-Unterstützer. Vom perfekt gebändigten Zopf bis hin zu glamourösen Wasserwellen – wir verraten die Tricks, wie sich mit Haarklammern kreative Frisuren kreieren lassen

Schluss mit dem Versteckspiel! Klammern kommen ganz offensichtlich im Haar zum Tragen. Dabei sind sie eigentlich dafür gemacht, unsichtbar für Frisurenerfolge zu sorgen. Die kleinen Stylinghelfer geben Fake BobsHochsteckfrisuren oder Dutts im Hintergrund Halt und werden dafür bevorzugt versteckt fixiert. Auch bei Bad Hair Day sind die Schiebespangen zum schnellen Frisieren hilfreich, darum sollte eigentlich jede Frau mit etwas längerem Haar (mehr als drei Zentimeter) Bobby Pins im Bad oder noch praktischer in der Handtasche parat haben.

Frisuren mit Haarklammern: Styling-Tipps

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© Getty Images

Schauspielerin Emily Blunt setzt mit einem Bobby Pin in ihren Wasserwellen einen minimalistischen Akzent

Wenn das Haar nicht so ganz will wie Sie, zücken Sie einfach ein paar Haarklammern und stecken die Haare damit hoch oder auf die Seite (Stichwort: Side Swept Hair). Das Schöne an Schiebespangen ist, dass sie sich bei all der großen Hilfe, die sie leisten, optisch diskret zurückhalten. Besonders, wenn sie dieselbe Farbe wie die Haare haben, verschwinden Bobby Pins quasi unbemerkt in der Frisur. Damit sind sie auch erste Wahl für klare, schnörkellose Looks, wie zum Beispiel einem streng nach hinten frisierten Pferdeschwanz.
Bobby Pins machen sogar Lockentools Konkurrenz! Sie bändigen nämlich nicht nur das Haar, sie bringen es auch in Form. Für definierte Wasserwellen zum Beispiel sind die Klammern die erste Wahl. Hier kommen Bobby Pins schon gleich zu Beginn des Stylings zum Einsatz. Einfach nach dem Haarewaschen eine große Portion Schaumfestiger ins Haar einkneten und dieses dann glatt frisieren. Das Haar anschließend mit etwas Styling-Gel bearbeiten und in circa 5 cm Abstand zum Scheitel (oder auch tiefer, siehe Emily Blunt) zu einer Welle formen. In die Einbuchtung eine Haarklammer stecken, dadurch wird die Strähne bis sie trocknet und die Wellenform von allein beibehält, fixiert. Zum Schluss die Schiebespangen wieder rausnehmen. Schönes Extra: Lassen Sie doch einfach mal ein oder zwei Klämmerchen als Styling-Akzent in der Frisur.

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© Getty Images

Bobby Pins können nicht nur für das Styling herhalten, auch als Dekoration finden sie im Haar Halt

Die praktischen Klammern lassen sich auch als hübscher Haarschmuck einsetzen. DIY: Kreieren Sie ganz individuelle Haaraccessoires, indem Sie etwa Kunstblümchen aus dem Bastelladen auf Bobby Pins anbringen (klappt ganz einfach mit einer Heißklebepistole). Neben Blüten machen sich auch Strasssteine oder kleine Perlen als Verzierung gut. So können Sie Hochsteckfrisuren fixieren und gleichzeitig einzelne Highlights im Haar setzen. Natürlich gibt es die Dekoklammern auch schon mit zahlreichen Motiven fertig zu Kaufen.

Die drei besten Bobby Pin Hacks:

Hack 1

Trick 17: Für besseren Halt die Haarklammern vor dem Befestigen mit Haarspray einsprühen. Das macht sie rutschfester.

Hack 2

Richtiges Einsetzen: Die wellige Seite muss immer nach unten, also zum Kopf zugewandt in die Frisur geschoben werden, die glatte Klammer-Seite zeigt nach außen.

Hack 3

Zopf-Booster: Schieben Sie zwei bis drei Bobby Pins senkrecht von oben und am Hinterkopf in das Haargummi, das den Pferdeschwanz zusammenhält. Dadurch bekommt der Schweif optisch extra viel Volumen und mehr Stand.

Video: Hairstyle mit Bobby Pins

Kleine Klammer, große Wirkung! Für eine tolle Frisur braucht es gar nicht so viel. Die Zutaten: ein Bobby Pin und unsere Step-by-Step-Anleitung.

Video: Hairstyle mit Bobby Pins

Hair-kipedia

Woher haben Bobby Pins ihren Namen? Angeberwissen: Die Schiebespangen wurden in den Zwanzigerjahren populär, als viele Frauen ihr Haar zum angesagten Bob kürzen ließen (bobbed = kurz geschnitten). Und um die recht kurzen Strähnen aus dem Gesicht zu halten, kamen die Haarnadeln (Pins) ins Spiel. Erfunden wurden die Bobby Pins angeblich auch von einem Mann namens Robert "Bobby" Pinot.