Haarstyling | Flechtfrisuren

Frisurenanleitungen für den Fischgrätenzopf

Sie möchten die gefragte Flechtfrisur endlich auch einmal ausprobieren? Dann haben Sie die Qual der Wahl: Fishtail Braids gibt es nämlich in ganz unterschiedlichen Varianten – von klassisch bis hip, als kleiner Blickfang oder opulentes Gesamtkunstwerk. Wie die einzelnen Hairstyles geflochten werden, zeigen wir Ihnen hier

Eine Frisur, unzählige Looks: Der Fischgrätenzopf lässt sich auf verschiedene Arten stylen. Wir haben drei besonders angesagte Versionen für Sie ausgesucht und verraten, wie Sie die Hairstyle-Trends zum Fishtail Braid ganz einfach nachmachen können. Was den Zopf übrigens besonders macht und ihm zu seinem Namen verholfen hat ist die Fischgräten-Optik, die durch das Auseinanderziehen der geflochtenen Schlaufen entsteht. Also, auf die Flechte, fertig, los!

Fischgrätenzopf: Minimalistische Abendfrisur

Diese Frisur beweist, dass der Fischgrätenzopf nicht nur verspielt aussehen kann: Die charakteristische Flechtstruktur des Trendzopfes eignet sich auch als einzelnes Eyecatcher-Detail in einem schlichten Pferdeschwanz. Und so geht's:

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Klar und raffiniert zugleich: Pferdeschwanz mit Fishtail-Partie

- Bürsten Sie Ihr Haar glatt und binden es im Nacken zu einem tiefen Ponytail.

- Beginnen Sie nun, die Fishtail-Partie zu flechten. Teilen Sie dafür den Zopf in zwei gleich breite Stränge. Trennen Sie dann von der rechten Partie außen eine kleine Strähne ab und legen sie rüber zur linken Seite. Danach das Ganze andersherum: Von der linken Partie eine Strähne abteilen und zur rechten Seite legen. Wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis der geflochtene Abschnitt etwa fünf Zentimeter misst.

- Fixieren Sie den Fischgrätenteil mit einem dezenten Haargummi (in der Farbe Ihrer Haare oder transparent) und besprühen die komplette Frisur mit Glanzhaarlack. 

Fischgrätenzopf: Lässiger Half-back

Sie möchten beim aktuellen Flechtzopf-Trend mitmachen, tragen ihr Haar insgesamt aber in der Regel lieber offen? Hier ist die Lösung: ein Mix aus beidem! Bei diesem Half-back werden nur die zwei Seitenpartien, die sonst das Gesicht umspielen, nach hinten gestylt und erst einzeln, dann gemeinsam zu einem Zopf im Fischgräten-Stil geflochten. Hier noch einmal Schritt für Schritt: 

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Für die Teilzeit-Romantikerin: Fishtail Braid im halben Haar

- Arbeiten Sie etwas Trockenshampoo in das Haar ein, dann ist es griffiger, lässt sich leichter flechten und hält vor allem besser.

- Teilen Sie auf jeder Seite eine etwa drei Finger breite Strähne ab.

- Flechten Sie nun (wie oben beschrieben) eine der beiden Partien etwa bis zur Hälfte zu einem Fischgrätenzopf. Damit der Strang nicht gleich wieder aufgeht, fixieren Sie dessen Ende mit einem Bobby Pin, dann können Sie mit der anderen Seite beginnen.

- Nehmen Sie danach die beiden geflochtenen Partien an ihren offenen Enden zusammen und flechten sie ineinander zu einem gemeinsamen Zopf.

- Fixieren Sie das Ende mit einem feinen Haargummi und lockern Sie das Flechtwerk und das offene Haar darunter etwas auf, indem Sie es leicht auseinander- und herauszupfen. 

Fischgrätenzopf: Messy-Style

Klassische, also komplett geflochtene, Fishtail Braids zeigen sich jetzt im New Look: Das Haar wird nicht in einem, sondern in zwei breiten Strängen locker geflochten. Beide Flechtzöpfe schön breit auseinanderziehen, es muss nicht perfekt geflochten aussehen, es dürfen auch Härchen herausfallen. Der Clou kommt beim Tragen: ein geflochtener Zopf wird immer nach vorne über die Schulter gelegt, der andere verweilt hinten. Sie können sich also drehen und wenden: Ihr Flechtkunstwerk ist rundum ein Hingucker. Alles was Sie dafür brauchen: überschulterlanges Haar oder Sie holen sich mit Clip-in-Strähnchen etwas Verstärkung.

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Gretel goes modern: So easy haben Sie den Fischgrätenzopf noch nie gesehen!

- Ziehen Sie einen Mittelscheitel und teilen die Haare in zwei Hälften.

- Flechten Sie jede Seite zu einem lockeren Fischgrätenzopf und fixieren die Enden mit jeweils einem Haargummi.

- Streuen Sie Volumenpuder auf beide Zöpfe und kneten das Produkt ein. Das Haar gewinnt dabei an Fülle und durch die Bearbeitung lösen sich einzelne Härchen aus den Zöpfen – das bringt den angesagten Messy-Style.

- Zum Schluss legen Sie einen der beiden Zöpfe nach vorne über die Schulter und fertig ist der Trendlook!

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