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Haarpflege | Strapaziertes Haar

Spliss vorbeugen: Ende gut, alles gut!

Schluss mit Haarspaltereien! Wir erklären Ihnen, was hinter Spliss steckt und wie Sie am besten gegen gespaltene Spitzen vorgehen. Und: So können Sie dieses Haarproblem auf lange Sicht lösen

Spliss ist, wie der Name bereits vermuten lässt, eine Splitterung der Haarspitzen. Vor allem längeres Haar (ab Schulterhöhe) ist Spliss gefährdet, da es mehr Reibung ausgesetzt ist, zum Beispiel durch den Kontakt mit Kleidung. Wussten Sie, dass Haarbruch nicht nur ein ästhetisches Problem ist? Es ist ein Zeichen für stark beanspruchtes, überstrapaziertes Haar.

Gespaltene Spitzen können viele Ursachen haben:  z.B. nicht auf das eigene Haar abgestimmte Haarprodukte, mechanische Belastungen durch Reibung an der Kleidung oder durch zuviel Kämmen und Bürsten,  Hitzeeinwirkung (durch übermäßiges Föhnen oder falsche Anwendung des Glätteisens) und Stress. Wenn das Haar noch dazu selten geschnitten wird, ist Spliss vorprogrammiert.

Was hilft gegen Spliss?

Ist der Spliss erst einmal da, ist er hartnäckig und schwer zu bekämpfen. Damit er also gar nicht erst entsteht, ist die richtige Haarpflege unabdingbar. Gönnen Sie Ihrem Haar regelmäßig speziell auf Ihren Haartyp abgestimmte Seren und Fluide.

Ebenso wichtig sind die Tools, mit denen Sie Ihr Haar stylen. Kämme und Bürsten sollten hochwertig sein und keine Schweißnähte haben, z.B. gesägte Kämme aus Horn verwenden. Bürsten aus Naturhaar sind ebenfalls empfehlenswert.

Hitzestyling-Tools wie Föhn und Glätteisen sollten in Stufen regulierbar sein und möglichst nur mit geringer Wärmestufe verwendet werden.

Vor allem im nassen Zustand sind die Haarspitzen sehr empfindlich. Das Haar sollte entsprechend sensibel behandelt werden – mit schonender Trocknung und sanftem Ausdrücken statt Rubbeln mit dem Handtuch.

Spliss kann gestoppt, aber nur schwer  repariert werden. Spezielle Haarspitzenfluid können die gespaltenen Spitzen wieder zusammenschließen sodass ein Schnitt herausgezögert werden kann. Bei stark gesplisstem Haar  ist ein Schnitt (ein sog. Spliss-Schnitt) aber unabdingbar. Allgemein gilt: Regelmäßiges Spitzenschneiden schützt die Haarenden davor, sich immer weiter zu teilen.

Spezialisten gegen Spliss: Haarkuren, Seren und Öle

Spezielle Shampoos, Spülungen, Trockenöle und Haarspitzen-Kuren können bei einem Haarproblem wie Spliss helfen: Feuchtigkeitsspendende und nährende Formulierungen pflegen und schützen beanspruchtes Haar. Tiefenwirksame Ingredienzien versiegeln die Haarspitzen und verhindern so das Ausbreiten von Spliss.