Haarpflege | Strapaziertes Haar

Haarmythos: Regelmäßiges Spitzen schneiden fördert das Haarwachstum

Schnipp schnapp, Spitzen ab – und schon haben Sie in null Komma nichts eine lange Traummähne. Kommt Ihnen dieser Mythos, dass regelmäßiges Spitzen schneiden das Haarwachstum fördert, bekannt vor? Und fragen Sie sich, ob das stimmt? Wir kennen die Antwort


Und die lautet: Nein! Regelmäßiges Spitzenschneiden lässt die Haare nicht schneller wachsen. Allerdings fördert diese Maßnahme eine volle, gesunde und glänzende Mähne. Deshalb sollten Sie – Mythos hin oder her – alle acht bis zehn Wochen einen Friseur aufsuchen, der Ihre Haare um etwa einen Zentimeter kürzt. So kann Spliss nicht nur beseitigt, sondern auch vorgebeugt werden. Ab Schulterlänge neigen Haarspitzen nämlich dazu, leichter zu brechen. Das ist kein Wunder, denn schulterlanges Haar ist ungefähr drei Jahre alt und hat dementsprechend schon einiges (föhnen, winterliche Kälte, Sonneneinstrahlung) mitgemacht. Keine Sorge: Da Ihre Haare im Monat im Schnitt einen bis 1,5 Zentimeter an Länge gewinnen, wird Ihre Mähne trotzdem langsam länger und nicht von Friseurbesuch zu Friseurbesuch kürzer.
 

So wird das Haarwachstum gefördert

Da also regelmäßiges Spitzen schneiden das Haarwachstum nicht fördert, stellt sich die Frage, ob es einen anderen Geheimtipp für schnelleres Haarwachstum gibt. Und siehe da, den gibt es: Zink lautet das Zauberwörtchen! Der Biostoff schützt nicht nur die Haarwurzel vor Entzündungen und sorgt so für eine gesunde Kopfhaut. Zink fördert auch das Haarwachstum. Wer also regelmäßig Käse und Nüsse genießt, kommt seinem Ziel – der langen Traummähne – Stück für Stück näher.
 

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