Haarpflege | Schuppen

Was hilft gegen Schuppen?

Anti-Schuppen-Programm: Wo kommen sie her, was hilft und wie werden Sie sie endgültig los? Erfahren Sie alles über die Ursachen und Behandlung trockener Kopfhaut, damit Sie sich wieder sorgenfrei durchs Haar fahren können. Schluss mit Schuppen – jetzt!

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Endlich schuppenfrei: Wir zeigen Ihnen, wie es geht

Gleich zu Beginn: Alle Menschen haben Schuppen. Aber: Nicht alle Menschen haben Probleme mit ihnen. Die Schüppchenbildung ist ein ganz normaler Prozess, denn unsere Haut, auch die Kopfhaut, erneuert sich in einem circa Vier-Wochen-Rhythmus. Die Schuppen sind im Prinzip nichts weiter, als abgestorbene Hautzellen. Alles im Rahmen, zumindest wenn Sie nicht an einer Überproduktion leiden. Denn normalerweise sieht man die Schüppchen gar nicht. Sie sind so mikroskopisch klein, dass sie durchs Kämmen, Bürsten oder Waschen unsichtbar entsorgt werden. Und wie kommt es dann zu einem Schuppen-Problem? Wenn sich die Kopfhaut statt alle vier Wochen, alle zwei Wochen erneuert. Nach der Zeit kleben die vielen abgestorbenen Zellen nämlich aneinander und lösen sich dann in großen Stücken von der Haut, so erst werden die Schuppen sichtbar. Sie schneien dann als kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Doch keine Sorge, wer die richtigen Maßnahmen ergreift, bekommt dieses unerwünschte Haarproblem schnell in den Griff.

5 Tipps gegen Schuppen

  1. Schonen Sie Ihre Kopfhaut
    Behandeln Sie Ihre Kopfhaut genauso, wie Sie auch ihre restliche Haut am Körper pflegen: mit viel Aufmerksamkeit und Liebe. Vermeiden Sie jegliche Reizung, sei es durch zu heißes Wasser beim Waschen, zu kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch beim Trocknen, zu hartes Bürsten oder eine zu hohe Föhntemperatur. All das belastet und trocknet Ihre Kopfhaut verstärkt aus

  2. Greifen Sie zum Anti-Schuppen-Shampoo
    Um die abgelösten Hautzellen regelmäßig zu entfernen, dürfen Sie Ihr Haar ruhig täglich Waschen. Wichtig ist hier das richtige Pflegemittel. Entscheiden Sie sich für Anti-Schuppen-Shampoos, denn diese enthalten keimabtötende Stoffe in niedriger Dosierung und gehen so den Hautschüppchen an den Kragen (und die landen nicht mehr auf dem Kragen).
    Hinweis: Anti-Schuppen-Shampoos können Sie einen Monat lang ohne Bedenken jeden Tag benutzen. Danach reicht es, wenn Sie das Mittel nur noch einmal in der Woche anwenden. Dazwischen waschen Sie sich Ihr Haar am besten mit einem milden Shampoo. Nach circa einem halben Jahr können Sie wieder komplett auf ein normales Shampoo umsteigen.

  3. Machen Sie eine Öl-Therapie
    Da das Haar durch regelmäßiges Waschen quasi „entfettet“ wird und so die Kopfhaut leichter austrocknen kann, raten Experten zu einer Öl-Therapie. Geben Sie einfach vor dem Zubettgehen mit einer Pipette ein paar Tropfen Olivenöl auf die Kopfhaut und lassen es über Nacht einwirken. Morgens waschen Sie das Öl einfach mit einem milden Shampoo aus und Ihre Kopfhaut bleibt gesund!

  4. Verwenden Sie das richtige Stylingprodukt
    Achten Sie darauf, Produkte mit möglichst wenig oder ganz ohne Alkohol zu verwenden, da auch das die Kopfhaut zu stark austrocknen kann. Bevorzugen Sie Produkte, die nicht unmittelbar mit der Kopfhaut in Berührung kommen müssen – stylen Sie Ihr Haar also besser mit Haarspray, als mit Gel oder Wachs.

  5. Ein guter Haarschnitt
    Der passende Haarschnitt erleichtert die Haarpflege bei Schuppenproblemen enorm. So hat zum Beispiel ein Shortcut bei der täglichen Wäsche einen entscheidenden Vorteil: Haare waschen und trocknen geht schneller als bei einer Langhaarmähne. Auch die Frisur kann helfen, wenn Sie Ihre Schuppen noch nicht restlos bekämpft haben und sie mit den Haaren kaschieren möchten: Meiden Sie strenge Mittelscheitel und ziehen Sie Locken und Wellen dem Glätten vor – glattes und gescheiteltes Haar gibt nämlich den Blick auf Schuppen frei. Ein lockerer Top-Knot und messy Hochsteckfrisuren sind die vorteilhaftere Frisuren-Variante.
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