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Haarpflege | Waschen

Haarpflege-Anwendung: Eine kleine Mengenlehre

So groß wie eine Erbse, wie eine Haselnuss oder ein Tennisball? Wir klären auf, welche Menge Sie von welchem Haarpflege- und Styling-Produkt nehmen und was Sie bei der Anwendung beachten sollten

Nicht zu viele Bilder aufhängen, um einen Raum nicht zu überfrachten. Nicht zu viel Make-up auftragen, um nicht angemalt zu wirken. Das Gemüse nicht zu lange kochen, da es sonst seine Vitamine verliert.  "Weniger ist mehr" ist eine Devise, mit der man in verschiedenen Lebensbereichen gut fährt. Vor allem bei der Verwendung von Haarprodukten. Die Haarpflege und Styling-Helfer entfalten ihre beste Wirkung nicht durch übermäßiges Auftragen, sondern ganz im Gegenteil: Die richtige Dosierung für den maximalen Pflege- und Styling-Effekt ist oft sparsamer als man meint.

Haarpflege-Anwendung: Wie viel wovon?

Spitzenfluid: Ihr Komplize gegen Spliss wird tröpfchenweise in die Spitzen geben. Dabei legt sich ein  hauchfeiner Mikrofilm auf das Haar. Ausgefranste Spitzen werden so umhüllt und das Haar sieht weniger struppig aus.

Haaröl: Geben Sie nur zwei bis drei Tropfen des in den Handflächen verriebenen Glanz und Geschmeidigkeit verleihenden Beautywunders ins Haar - entweder als Pflege vor dem Shampoonieren oder als Leave-in-Kur, die Sie nicht auswaschen müssen. Wenn Sie Locken haben, darf es auch etwas mehr sein.

Haarwachs: Bei Haarwachs lieber nach und nach kleine Mengen nehmen, denn wenn Sie zu viel davon erwischen, wirkt das Haar fettig und ist platt – da hilft nur noch auswaschen. Beginnen Sie mit einer erbsengroßen Menge, verreiben Sie das Wachs in den Händen und kneten Sie es ins Haar.

Haargel: Haargel gibt es in unterschiedlichen Haltegraden von sanft festigend bis ultrastark. Das heißt nicht, dass ein weniger starkes Gel in größerer Menge dosiert werden soll. Der Haltegrad entscheidet lediglich darüber, ob ein flexibler Look entsteht, der sich umstylen lässt. Wie beim Haarwachs wird auch beim Haargel mit einer erbsengroßen Menge begonnen und dann bei Bedarf nachgelegt.

Conditioner: Von der Haarspülung genügt eine haselnussgroße Menge. Nur kurz einwirken lassen und gut ausspülen.

Shampoo: Shampoo wird in haselnuss- bis walnussgroßer Menge ins Haar gegeben – je nach Haarlänge. Verteilen Sie lieber nach und nach kleine Portionen im Haar. Waschen Sie das Shampoo zum Schluss gut aus, bis das Haar "quietscht".

Anti-Frizz-Lotion: Sie schützt das Haar vor Feuchtigkeitsverlust und unterstützt die Glättung. Anti-Frizz-Lotions in Form eines Shampoos oder Conditioners werden in entsprechenden Mengen aufgetragen (haselnussgroß).

Haarkur: Kneten Sie eine walnussgroße Menge ins handtuchtrockene Haar – so können sich die Wirkstoffe der Pflege gut entfalten.

Schaumfestiger: Der Schaumfestiger wird ins trockene Haar gegeben - so viel, dass sich das Haar etwas feucht anfühlt. Eine tennnisballgroße Menge bei langem Haar. Wenn Sie kürzeres Haar haben, genügt auch weniger. Beginnen Sie mit Walnussgröße und legen Sie gegebenenfalls nach.

In seinen Videos zeigt Ihnen Armin Morbach, wie Sie Styling-Produkte am besten anwenden.

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