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Haarfarbe | Tönen

Haare tönen oder färben – was passt besser zu mir?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Haare färben und tönen? Und wie bekommt man braun gefärbtes Haar wieder blond? Wir geben nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern verraten Ihnen alles, was Sie wissen sollten, bevor Sie Ihre Haarfarbe verändern

Sie brauchen dringend Abwechslung auf dem Kopf und wünschen sich daher eine Veränderung in Sachen Haarfarbe? Dann stehen Sie vor der Wahl: Haare tönen, färben oder blondieren. Um das entscheiden zu können, muss man wissen, was die jeweilige Methode kann und mit dem Haar genau macht. Eine wichtige Rolle bei der Wahl spielt ebenfalls die gewünschte Zielhaarfarbe. Mit einer Tönung etwa kann das Haar nicht aufgehellt werden, eine Coloration oder Blondierung schafft das aber durchaus. Wer seine Haarfarbe lediglich auffrischen möchte, ist mit einer Tönung hingegen gut beraten. Was für Sie nun die passende Haarfärbemethode ist? Unser Guide hilft weiter.

Das passiert, wenn Sie Ihr Haar tönen

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© Stocksy

Womit sich Tönung und Coloration einfach auftragen lassen? Einem Pinsel!

Einer der wesentlichen Vorteile einer Haartönung: Es entsteht kein Ansatz, denn die Tönung wäscht sich innerhalb von sechs bis acht Haarwäschen wieder aus. Tönungen arbeiten ohne Chemie, sie enthalten also keinen Entwickler. Die Farbe dringt nicht in die Haarstruktur ein, sondern legt sich nur äußerlich auf das Haar. Aus diesem Grund kann man die Haarfarbe mit einer Tönung auch nicht großartig verändern. Graues Haar deckt eine Tönung ebenfalls nicht ab. Eine Tönung ist vor allem dazu da, die Haarfarbe aufzufrischen und für neuen Glanz zu sorgen.

 

Neben einer leichten Tönung gibt es auch Intensivtönungen. Diese enthalten chemische Inhaltsstoffe. Das macht sie haltbarer – sie bleiben etwa sechs bis acht Wochen im Haar und waschen sich mit jeder Haarwäsche nach und nach aus. Ein Ansatz entsteht also auch hier nicht. Während eine Intensivtönung einwirkt, wird die Schuppenschicht des Haares leicht geöffnet. Die Farbe legt sich wie bei einer Tönung auf die äußere Haarschicht, wird durch das Öffnen aber besser gehalten.

So funktioniert eine Coloration

Wer seine Haarfärbe deutlich verändern möchte, sollte zu einer Coloration greifen. Die Schuppenschicht wird beim Haare färben geöffnet, sodass die Farbpigmente in das Innere gelangen und sich dort festsetzen können. Haarfarben sind immer permanent – das heißt: Sie waschen sich nicht aus, sondern wachsen mit der Zeit heraus. Je stärker die gefärbte Haarfarbe von Ihrem natürlichen Ton abweicht, desto sichtbarer ist der Ansatz. Mit einer Coloration kann zudem graues Haar abgedeckt werden. Beim Selberfärben geben die auf den Colorations-Sets abgebildeten Ausgangshaarfarben eine gute Orientierung darüber, ob eine Farbe für den persönlichen Haarton geeignet ist.

Tipp: Eine Coloration beansprucht die Mähne. Wichtig ist daher, dass Sie spezielle Haarpflegeprodukte für gefärbtes Haar verwenden. Sie erhalten die Strahlkraft der Farbe und lassen Letztere nicht vorschnell ausbleichen.

Haare blondieren – ja oder nein?

Gut zu wissen: Bereits gefärbtes Haar kann durch eine Coloration nicht heller gefärbt werden. Wer also coloriertes Haar hat und sich einen helleren Haarton wünscht, kann dies nur mittels einer Blondierung erreichen. Beim Blondieren werden dem Haar (im Gegensatz zu einer Coloration) Farbpigmente entzogen. Und weil das die Haare in Mitleidenschaft ziehen und austrocknen kann: Das Haar nach einer Blondierung nur mit einem speziellen Shampoo und Conditioner für blondiertes Haar pflegen und ein bis zwei Mal in der Woche eine Haarkur einwirken lassen.

Auch Brünette, die sich eine blonde Mähne wünschen, schaffen dies nur mit einer Blondierung. Tipp: Um unschöne Ergebnisse zu vermeiden, in diesem Fall besser einen Profi zurate ziehen. Dieser kann das Haar beispielsweise schonender in mehreren Sitzungen aufhellen. Ein weiterer Speziallfall: Wenn Sie blondiertes Haar haben, sich aber einen dunkleren Ton wünschen. Braune Haarfarbe kann in diesem Fall unter Umständen einen Grünstich hinterlassen. Deshalb lohnt es sich auch hier, einen Friseur an die Haarpracht zu lassen – damit das Ergebnis am Ende auch tatsächlich so ist, wie Sie es sich wünschen.

 

 

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